DHB-Pokal

SCM-Handballer unterliegen Kiel im Pokalfinale deutlich

Der THW Kiel hat zum zwölften Mal den DHB-Pokal gewonnen. Der Rekordchampion bezwang den SC Magdeburg im Endspiel des Final Four mit 28:21 (12:13).

Aktualisiert: 24.04.2022, 15:24
Michael Damgaard im Angriff - für den SC Magdeburg hat es im Pokalfinale nicht gereicht.
Michael Damgaard im Angriff - für den SC Magdeburg hat es im Pokalfinale nicht gereicht. Foto: IMAGO/wolf-sportfoto

Hamburg/dpa - Die Handballer des SC Magdeburg haben den Pokalsieg verpasst. Im Endspiel um den DHB-Pokal unterlagen die Bundesliga-Tabellenführer dem THW Kiel mit 21:28 (13:12).

Beste Werfer des Endspiels waren Sander Sagosen mit acht Treffern für Kiel und Omar Ingi Magnusson mit sieben Toren für Magdeburg.

Gisli Kristjansson war beim SCM wieder einer der Besten.
Gisli Kristjansson war beim SCM wieder einer der Besten.
Foto: IMAGO/Eibner

Die Kieler erarbeiteten sich nach ausgeglichenem Beginn zunächst einen größeren Vorsprung. Der Norweger Sagosen erzielte nach guten Paraden von THW-Schlussmann Niklas Landin das 9:6 (20.). Der SCM konterte allerdings in den folgenden sechs Minuten mit einem 5:0-Lauf zum 11:9.

Magdeburger Halbzeitführung hält nicht - Kiel krönt sich zum Pokalsieger

Der THW setzte über weite Strecken auf den siebten Feldspieler. Vor allem Sagosen machte viel Druck auf die Abwehr der Magdeburger. Auf der Gegenseite waren es die Isländer Magnusson und Gisli Kristjansson, die mit ihren schnellen Angriffsaktionen für die Akzente sorgten.

Kiels Magnus Landin (r) und Miha Zarabec feiern den Sieg.
Kiels Magnus Landin (r) und Miha Zarabec feiern den Sieg.
Foto: Axel Heimken/dpa

Im Laufe der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Norddeutschen erneut Vorteile, lagen beim 19:17 (43.) wieder mit zwei Treffern in Front. Kreisläufer Hendrik Pekeler erhöhte in der 48. Minute auf 22:19. Damit war die Vorentscheidung gefallen.