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Australian Open US-Tennisspielerinnen dominieren in Melbourne

Madison Keys kann ihren Titel bei den Australian Open nicht erfolgreich verteidigen. Im Achtelfinale ist eine gute Freundin zu stark. Die USA dominieren in diesem Jahr bei den Frauen.

Von dpa Aktualisiert: 26.01.2026, 10:47
Titelverteidigerin Madison Keys ist in Melbourne im Achtelfinale ausgeschieden.
Titelverteidigerin Madison Keys ist in Melbourne im Achtelfinale ausgeschieden. Mark Baker/AP/dpa

Melbourne - Die Tennisspielerinnen aus den USA dominieren bislang die Australian Open in Melbourne. Zwar schied Titelverteidigerin Madison Keys im Achtelfinale aus. Weil sie dies gegen Landsfrau Jessica Pegula tat und zudem Amanda Anisimova gegen Wang Xinyu aus China gewann, stehen insgesamt aber vier Amerikanerinnen beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison im Viertelfinale. Außer Pegula und Anisimova schafften es in diesem Jahr noch Coco Gauff und Iva Jovic in die Runde der letzten Acht. 

Das gab es zuletzt vor 25 Jahren. 2001 schafften es in Serena Williams, Venus Williams, Jennifer Capriati, Monica Seles und Lindsay Davenport gleich fünf Spielerinnen aus den USA. Den Titel holte sich damals Capriati.

Swiatek im Schnelldurchgang

Da Pegula und Anisimova im Viertelfinale aufeinandertreffen, wird es auf jeden Fall eine Amerikanerin ins Halbfinale schaffen. Topfavoritinnen auf den Titel bleiben aber Aryna Sabalenka aus Belarus und Iga Swiatek. Die Nummer zwei der Welt aus Polen gewann ihr Achtelfinale gegen Maddison Inglis klar mit 6:0, 6:3 und warf damit die letzte Australierin aus dem Turnier. Swiatek spielt nun gegen die Kasachin Jelena Rybakina, die Elise Mertens aus Belgien deutlich mit 6:1, 6:3 bezwang.

Keys verlor gegen Freundin Pegula mit 3:6, 4:6. Im vergangenen Jahr hatte Keys im Endspiel überraschend gegen Sabalenka gewonnen und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Gegen Pegula leistete sich Keys aber zu viele Fehler und fand nie ihren Rhythmus. Pegula reichte eine solide Leistung, um in Melbourne zum vierten Mal das Viertelfinale zu erreichen. Gegen Keys verwandelte die 31-Jährige nach 78 Minuten ihren ersten Matchball.