Hobart (dpa) - Die Segeljacht "Wild Oats XI" bleibt Siegerin des Sydney-Hobart-Rennens. Eine internationale Jury wies einen nach dem Rennen eingereichten Protest zurück.

Damit gewann die Crew um den australischen Skipper Mark Richards den Klassiker zum neunten Mal. Sie absolvierte die 628 Seemeilen in 43 Stunden, sieben Minuten und 21 Sekunden. Auf die Plätze zwei und drei kamen mit "Black Jack" und "Comanche" zwei weitere australische Boote.

Der Eigner der Jacht "Black Jack" hatte behauptet, die automatische Positionsmeldung (AIS) der "Wild Oats XI" habe nicht wie vorgeschrieben durchweg gesendet. Daraufhin hatte das Renn-Komitee einen Protest eingelegt. Nach Angaben der Renn-Organisatoren aber lehnte die Jury den Protest als ungültig ab, da er nicht von einem Konkurrenten eingelegt worden sei.

Bereits im Vorjahr hatte ein Protest Skipper Richards den Sieg gekostet. Damals hatte "Wild Oats XI" die Ziellinie zwar als erstes Boot erreicht, war aber wegen einer Regelverletzung bestraft und wieder entthront worden. In den Rennen 2015 und 2016 hatten Richards und seine Crew aufgrund von Materialbrüchen aufgeben müssen.

Als 38. und einziges deutsches Boot der Flotte der 85 gestarteten Jachten kreuzte nach 3 Tagen, 6 Stunden, 52 Minuten und 47 Sekunden Friedrich Böhnerts Hamburger "Lunatix" die Ziellinie vor Hobart.

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Bericht ABC