München (dpa) - Der Interims-Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB), Christian Künast, hat sich "zurückhaltend" in der Debatte über eine mögliche bevorzugte Corona-Impfung von Sportlern geäußert.

"Ich bin ganz klar der Meinung, dass das gesellschaftspolitisch abgestimmt werden muss", sagte Künast (49) dem "Mannheimer Morgen" auf die Frage, ob es solche Überlegungen für die Eishockey-WM gebe: "Ärzte, Pflegepersonal, Senioren- und Pflegeheime sollten auf jeden Fall Vorrang haben, bevor man über Atletinnen und Athleten spricht."

Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vom 21. Mai an die Weltmeisterschaft in Riga an. Zwei für diese Woche geplante Testspiele gegen die Schweiz wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt.

Künast arbeitet derzeit übergangsweise als Nachfolger von Stefan Schaidnagel als DEB-Sportdirektor. "Ich mache das jetzt mal bis zum Saisonende, dann sehen wir weiter. Vielleicht entwickelt sich vorher etwas", sagte er.

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