Köln (dpa) - Vizepräsident Peter Frymuth geht nicht davon aus, dass Verbandsboss Fritz Keller in der derzeitigen Krise den Deutschen Fußball-Bund (DFB) verlassen könnte.

"Ich kann nicht erkennen, dass Fritz Keller in diese Richtung irgendwelche Absichten hat. Ich würde mir auch wünschen, dass Keller weiter die Rolle einnimmt, die er vom Bundestag übertragen bekommen hat. Ich kann nicht erkennen, dass es da andere Überlegungen gibt", sagte Frymuth auf eine entsprechende Frage in der ARD-Sportschau in Köln.

Im DFB-Präsidium hatte es im Anschluss an die Steuerrazzia in der Frankfurter Verbandszentrale zuletzt Unstimmigkeiten zwischen Keller und Generalsekretär Friedrich Curtius gegeben. Man habe "all diese Punkte im internen Bereich erörtert", berichtete Frymuth. Man habe alle Unstimmigkeiten diskutiert und wolle nun "zielorientiert weiterarbeiten". Keller hat sein Amt als DFB-Präsident erst im Herbst 2019 angetreten.

© dpa-infocom, dpa:201108-99-262402/3

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