Mainz (dpa/tmn) - Brüllen wie ein Löwe, säuseln wie eine Prinzessin? Eltern müssen beim Vorlesen nicht in irgendwelche Rollen schlüpfen, wenn sie sich dabei unwohl fühlen. Für Kinder sei es wichtig, einfach der Stimme von Mama oder Papa lauschen zu können - auch, wenn es nur fünf Minuten sind, so die Stiftung Lesen.

Die Webseite www.einfachvorlesen.de gibt anlässlich des bundesweiten Vorlesetags (20.11.) weitere Tipps, worauf Eltern achten können:

Einfach anfangen: Es geht nicht darum, der geborene Geschichtenerzähler zu sein. Entscheidend ist, dem Kind zu zeigen, wie toll Geschichten und Bücher sein können.

Außerdem lässt sich Vorlesen perfekt im Alltag integrieren, zum Beispiel während man auf den Bus wartet oder beim Arzt.

Richtige Geschichte auswählen: Um für sein Kind das passende Buch zu finden, sollten sich Eltern am Alter der Hauptfiguren orientieren. Sind diese so alt wie das Kind, passen die Geschichten meistens. Ansonsten gilt: Kinder so oft wie möglich die Geschichten selbst aussuchen lassen.

Über die Geschichte reden: Wenn Kinder beim Vorlesen unterbrechen, ist das gar nicht schlimm. Denn es ist wichtig, über das Gehörte zu sprechen. Eltern können auch gezielt Fragen stellen: Hast du auch schon mal so was erlebt? Hat dir die Geschichte gefallen? Das Kind wird die Geschichte so noch besser verstehen.

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