Los Angeles (dpa) - Nach mehreren Aufschüben ist die lange geplante "Indiana Jones"-Fortsetzung weiter vom Pech verfolgt. Wegen der Coronavirus-Pandemie hat das Disney Studio zahlreiche Kinostarts und Drehs verlegen müssen.

Jetzt trifft es auch "Indiana Jones 5" mit Harrison Ford als Archäologie-Professor Henry Walton Jones. Statt wie zuletzt geplant im Juli 2021 soll die Abenteuersaga nun erst im Sommer 2022 in die Kinos kommen, wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichteten. Dann wäre Ford schon 80 Jahre alt.

Im Februar war bekannt geworden, dass Steven Spielberg (73) nach vier "Indiana Jones"-Filmen die Regie des geplanten fünften Teils abgibt. Der Star-Regisseur will weiterhin als Produzent mitwirken, James Mangold ("Walk the Line", "Wolverine: Weg des Kriegers") soll nun den Film inszenieren.

2016 hatte der Disney-Konzern das fünfte "epische Abenteuer" für Juli 2019 groß angekündigt, mit Spielberg auf dem bewährten Posten hinter der Kamera. Doch es gab mehrere Aufschübe, der letzte für einen Kinostart im Juli 2021. Die Dreharbeiten sollten in diesem Sommer beginnen.

Seit 1981 spielte Ford die Rolle des draufgängerischen Professors viermal, zuletzt 2008 in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels".

Hollywood Reporter

Variety