Albany (dpa) - Die Buffalo Bills dürfen ihr erstes Playoff-Heimspiel seit 1996 in der nordamerikanischen Football-Liga NFL trotz der Corona-Krise vor Zuschauern absolvieren.

Der Bundesstaat New York weicht damit vom ausgerufenen Versammlungsverbot ab und ermöglicht 6700 Fans den Zugang ins Stadion. Das bedeutet eine Auslastung von etwa zehn Prozent.

Allerdings müssen die Ticketbesitzer ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen und eine Maske tragen, sobald sie auf dem Parkplatz aus dem Auto steigen. Sollten sie gegen das Hygienekonzept verstoßen, müssen sie das Stadion wieder verlassen.

Obwohl derzeit mehr als 11.000 Bürger im Bundesstaat täglich positiv auf das Virus getestet werden, hält Gouverneur Andrew Cuomo an seinem Plan fest: "Wir glauben, dass wir der erste Staat der Nation sind, der diese Art von Pilotprojekt durchführt und sind der Meinung, dass es sehr lehrreich für uns sein kann."

Die Bills hatten indes auf ihrer Internetseite bekanntgegeben, dass sie die Eintrittskarten für das Spiel, das am 9. oder 10. Januar ausgetragen werden soll, vorrangig an Dauerkartenbesitzer vergeben werden und voraussichtlich keine Tickets in den freien Verkauf kommen. In dieser Saison hatte Buffalo zum ersten Mal seit 1995 den Titel in der AFC-East-Division geholt.

© dpa-infocom, dpa:201231-99-859971/2