Köln (dpa) - Deutschlands bester Eishockeyspieler Leon Draisaitl genießt in seiner Kölner Heimat noch immer die Anonymität.

"Ich kann immer noch unerkannt durch die Stadt laufen. Manchmal ist es ganz schön, seine Ruhe zu haben", sagte der 24-Jährige im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.

Zuletzt hatte der Sohn des früheren Nationalspielers Peter Draisaitl in der Eishockey-Welt einen Popularitätsschub erfahren, als er in der Nordamerika-Liga NHL als erster Deutscher zum wertvollsten Spieler gewählt worden war. Beim Besuch in Köln spürt er davon aber nur wenig. "Ein bisschen hat es sich verändert, aber es ist immer noch schön entspannt", sagte Draisaitl.

Der Torjäger der Edmonton Oilers erfährt in seiner Wahlheimat Kanada eine ganz andere Aufmerksamkeit. "Da ist es extrem. Kanada ist ein eishockey-verrücktes Land. Die Menschen erkennen einen, freuen sich, schätzen einen wirklich, das ist was ganz Besonderes", sagte Draisaitl. Eishockey sei in Kanada "Religion".

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