New York (dpa) - Die Rückkehr der Eishockey-Profis aus der Nordamerika-Liga NHL zu Olympia bleibt zwei Jahre vor den Winterspielen in Peking fraglich.

Der stellvertretende Liga-Chef Bill Daly äußerte sich skeptisch und erklärte, Gespräche mit dem Eishockey-Weltverband IIHF seien noch in einem frühen Stadium. "Zu diesem Zeitpunkt glauben wir, dass das Negative das Positive überwiegt", teilte Daly der Nachrichtenagentur AP mit. "Wir sind noch nicht dort. Tatsächlich sind wir nicht einmal dicht dran", schrieb Daly in seiner Stellungnahme.

Die Spieler aus der NHL hatten vor zwei Jahren beim Olympia-Turnier in Pyeongchang gefehlt, nachdem sie seit 1998 regelmäßig an den Winterspielen teilgenommen hatten. Die Liga muss für Olympia eine Spielpause einlegen, geklärt werden müssen dann unter anderem Versicherungsfragen und die Übernahme von Reisekosten. Viele Profis vor allem aus Europa hätten auch 2018 in Südkorea, wo das deutsche Team überraschend Silber holte, gern für ihre Länder gespielt.

In der vorigen Woche hatte es Gespräche zwischen NHL, Spielergewerkschaft und IIHF gegeben. Daly erklärte, eine Frage der Olympia-Teilnahme sei möglicherweise einfacher zu klären, wenn es gleichzeitig eine Vereinbarung über einen neuen Tarifvertrag gebe.

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