2012 durften weniger Schüler in Sachsen-Anhalt an die Uni

06.03.2013, 12:32

Magdeburg/Wiesbaden - Die Zahl der Studienberechtigten in Sachsen-Anhalt ist 2012 um 2,6 Prozent gesunken. Nur 6128 Schüler hätten die Fachhochschul- oder Hochschulreife erworben, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch. Ursache ist die demografische Entwicklung in Ostdeutschland: Die Zahl der jungen Menschen im Alter von 18 bis 20 Jahren lag um 22 Prozent unter der des Vorjahres.

Bundesweit sank die Zahl der Studienberechtigten erstmals seit 1994. Im Vergleich zum Vorjahr verließen 2012 1,7 Prozent weniger junge Menschen die Schulen mit Abitur oder Fach-Abi. Ein Hauptgrund sei, dass Bayern und Niedersachsen wegen der Schulzeitverkürzung G8 2011 doppelte Abiturjahrgänge entlassen hätten.