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anzeige Vom Anzug zum Wischeimer: Thomas Kohl über 22 Jahre Unternehmergeist, Team und Verantwortung

Aktualisiert: 18.02.2026, 11:05
Thomas Kohl
Thomas Kohl Foto: Ronny Görsch

Ein Gespräch über Disziplin, Digitalisierung und darüber, warum echte Jubiläen nicht laut sein müssen

Herr Kohl, Sie schauen auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Vor zwei Jahren feierte Ihre Firma ihr 20-jähriges Bestehen.

Thomas Kohl: Ja – und wir haben das leider völlig verschlafen. (lacht)

Also gab es keine große Jubiläumsfeier?

Nein. Ich bin nicht der Typ für große Inszenierungen, Protzfeiern, bei denen man Politiker und „wichtige Leute“ einlädt – die kommen am Ende oft nur fürs Foto. Und ehrlich: Meine Mitarbeitenden hätten daran auch wenig Freude.

Immer up to date: Das Innendienst-Team beim Morning-Meeting
Immer up to date: Das Innendienst-Team beim Morning-Meeting
Foto: Ronny Görsch

Trotzdem sitzen Sie heute hier.

Ja, weil das Team gesagt hat: Das darf man ruhig sehen. Nicht meinetwegen – sondern weil wir gemeinsam mit viel Herzblut und Kraft etwas so großes aufgebaut haben, das gewachsen ist und Bestand hat. Und darauf sind sie zu Recht megastolz.

Ich habe mir analytisch überlegt: Was wird man immer brauchen?

Wie fing eigentlich alles an?

Irgendwann nach meiner Konzerntätigkeit habe ich meine Anzüge in den Schrank gehängt und mir ganz analytisch überlegt, welche Firma ich gründen könnte, die in 20 Jahren noch existiert – und wächst.

Kati Hoffmann und Jessica Schrader (v.l.) vom Front-Office sind die guten Seelen am Telefon.
Kati Hoffmann und Jessica Schrader (v.l.) vom Front-Office sind die guten Seelen am Telefon.
Foto: Ronny Görsch.

Also ging es darum, etwas aufzubauen, das Bestand hat?

Genau. Jetzt konnte ich mein Studium für mich nutzen. Ich habe mich gefragt: Wie entwickelt sich der Markt? Was wird immer gebraucht? Ich habe Pro- und Kontralisten geschrieben, Marktanalysen gemacht – und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Dienstleistungen immer gebraucht werden. Unternehmen werden zunehmend Mitarbeitermangel haben, Fachkräfte fehlen. Und Menschen können im Alter immer weniger allein machen. Darauf habe ich unser Unternehmen ausgerichtet und aufgebaut.

Von der Flucht bis zum Master: „Stationen sind mir nicht so wichtig“

Fels in der Brandung: CEO Backoffice Andrea Schrader
Fels in der Brandung: CEO Backoffice Andrea Schrader
Foto: Ronny Görsch

Ziemlich analytisch. Woher kam das Know-how?

Eigentlich bin ich gelernter Elektriker. Während der DDR-Zeit bin ich als junger Bengel mit meiner Familie in den Westen geflüchtet. Ich musste meine Lehre wiederholen. Dort habe ich gemerkt: Das reicht mir nicht – ich will mehr lernen. Auch wenn mir der Menschenschlag dort anfangs schwerfiel, hat mich der Fortschritt inspiriert. Die Mitarbeiter großer Firmen, die meinen Chef beraten haben, fand ich immer klasse. Elektriker war einfach nichts für mich. Zwei, drei Jahre später bin ich zurück und habe im Vertrieb angefangen. Mein Ziel war immer ein großer Konzern und so einen Job zu haben wie die Geschäftskundenbetreuer. Nach meiner Zeit in Grün hat das dann geklappt. Als „Ossi“ war ich erst ziemlich stolz. Pflicht aber war: ein Titel. Also habe ich in Magdeburg meinen Master in Marketing/Communication gemacht.

Thomas Kohl im Gespräch mit General-Anzeiger-Redakteurin Jessica Seemann
Thomas Kohl im Gespräch mit General-Anzeiger-Redakteurin Jessica Seemann
Foto: Ronny Görsch

Wow – viele Stationen.

Mir sind Stationen nicht so wichtig. Am dankbarsten bin ich für die Zeit als Sales Administrator bei der Vaillant Group. Die haben mich verpflichtet zu studieren, da ich einen Job eines Ingenieurs nun habe. Dort wurde mir irre viel beigebracht. Ich habe jede Zusatzausbildung mitgemacht. Ohne diese Ausbildungen wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Mit der Abfindung habe ich dann die Firma gegründet.

Dann bin ich losgezogen – mit einem Eimer;   Wischmopp, Scheibenabzieher, alter VW

So fing vor 22 Jahren alles an
So fing vor 22 Jahren alles an
Foto: Toolboxx

Wie muss man sich den Start vorstellen?

Ganz simpel. Ich bin losgezogen mit einem Scheibenabzieher, habe Menschen kostenlos die Fenster gereinigt, Böden geschrubbt, desinfiziert, Müll sortiert – teilweise bei alten Kunden. Die konnten es kaum glauben: vom Anzug zum Wischeimer.

Warum dieser Schritt?

Ich musste lernen, wie es geht. Danach bin ich zur Handwerkskammer. Die sagten: „Sie müssen Gebäudereiniger sein.“ Mein Master reichte nicht – ich brauchte das Fachwissen. Also habe ich mir Ausbildungs- und Meisterbücher gekauft und mir in fünf Monaten alles draufgeschafft, was wichtig ist. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Kärcher-Gelb, klare Linie:  „Von normal kommt nichts“

Kein Papier mehr: Digitale Unterschriften.
Kein Papier mehr: Digitale Unterschriften.
Foto: Toolboxx

Sie sind bekannt dafür, aufzufallen.

Ich hatte klare Ziele. Erst Reinigung, dann Grünanlagen, dann Facility, als Letztes die Pflege. Wir haben investiert – in die besten Arbeitsmittel, in Struktur, in Qualität. Und mir war wichtig, dass man uns sieht. Also habe ich für die Arbeitskleidung das Gelb von Kärcher gewählt. Das war natürlich geschützt. Ich habe versucht, Kontakt aufzunehmen – anfangs keine Chance. Aber ich bin beharrlich geblieben. Die fanden das ziemlich lustig, gelb als Arbeitskleidung in der Branche. Irgendwann habe ich die Erlaubnis bekommen, das Gelb zu nutzen. Im Gegenzug haben wir unsere Autos mit dem Kärcher-Logo beklebt und ausgestattet. Markenbotschafter. 15 Jahre sind wir so herumgefahren. Kärcher ist bis heute ein starker Lieferant.

Wir kümmern uns um ihr zuhause.
Wir kümmern uns um ihr zuhause.
Foto: Toolboxx

Man muss ein bisschen verrückt sein?

Auf jeden Fall. Von normal kommt nichts. Und auch nicht, wenn ich auf der Couch sitze. Ich habe auch gelernt, dass die dümmste Idee manchmal die beste ist.

Gegenwind inklusive: „Ich wollte wachsen“

Gab es auch Pannen?

Natürlich. Reifen wurden platt gestochen, Autos besprüht, Gerüchte, Anzeigen wegen Schwarzarbeit – alles Mögliche.

Wie sind Sie damit umgegangen?

Das war schlimm. Manchmal habe ich das Gefühl: Hier im Osten bekämpfen sich viele gegenseitig. Im Westen ist die Wertschätzungskette oft anders – mehr Familienunternehmen, mehr Miteinander. Und dann kommt ein Newcomer, arbeitet sauber, ist preisgünstig, macht individuelle Konzepte – versaut den Gewinn - das ruft Neider auf den Plan. Aber ich wollte wachsen. Ich habe mich nicht einschüchtern lassen.

Mit Erfolg.

Und ob. Mein Steuerberater konnte kaum glauben, dass wir nach einem Jahr aus den roten Zahlen waren. Ich musste nicht mehr aus meinem Sparbuch leben. Damals waren wir drei, vier Leute. Dann kam die erste Bürokraft – Frau Neumann, ein Schatz. Wenn“s kniffelig wurde, haben wir Nächte durchgearbeitet. Ihr Spirit geistert hier immer noch rum, klasse!

Disziplin als Prinzip – und jeden Morgen eine Lagebesprechung

Disziplin ist Ihnen wichtig?

Sehr. Meine Vorbilder sind Ray Kroc, Steve Jobs und Königin Elisabeth II. Willenskraft und Disziplin – ohne das wird nichts groß. Bei uns gibt es jeden Morgen im Konferenzraum eine Dienstberatung: Wo stehen wir? Was ist heute wichtig? Wo wollen wir hin. Tagaktuell. Und ja: Ich habe meine Bundeswehrzeit geliebt. Wie NAVY-Admiral McRaven sinngemäß sagt: Wer es nicht schafft, morgens sein Bett zu machen und sich zu sortieren, schafft den Rest auch nicht. Mein Motto.

Digitalisierung früh gedacht: „Wir waren vor zehn Jahren schon weiter“

Wie bleiben Sie auf dem neuesten Stand?

Ich fliege regelmäßig ins Ausland, in Länder, die in Sachen Digitalisierung und Workflow weiter sind. Deutschland hängt da oft hinterher. Wir waren sehr früh digital – in Sachsen-Anhalt, aber auch darüber hinaus. Wir waren der erste voll digitale Dienstleister in Germany, weiß auch keiner. (lacht) Vor zehn Jahren haben viele noch gelacht, vor allem die älteren Berufs-CEOs: „Was macht der da für einen Firlefanz?“

Wie funktioniert das praktisch?

Ganz einfach: Mobiltelefon, Tür auf – und Arbeitszeit, Abläufe, Dokumentation laufen digital. Gerade Großkunden setzen das voraus. Und wenn man sich umschaut: Die Prognose, dass Menschen nur noch ins Handy schauen, ist längst Realität.

Nachhaltigkeit – „anders gedacht“: Kunden, die bleiben

Und Nachhaltigkeit?

Sehr wichtig – aber nachhaltig anders. Wir haben großen Playern, wie Enercon, gekündigt, weil wir wussten: Die gehen irgendwann aus Sachsen-Anhalt weg. Unsere Mitarbeitenden müssen sich auf uns verlassen können. Wir brauchen Kunden, die langfristig hierbleiben und die Wertschöpfung in der Region und unserem Bundesland prägen. Auch auf große Player, die hierbleiben und investieren über Generationen, bauen wir und sind damit sehr erfolgreich. Denn: Kunde weg heißt oft: Job weg. Das haben wir zu oft erlebt. Wir tragen schließlich Verantwortung für Familien.

Seniorendienstleistungen:

Hilfe, die man nicht „auf der Straße“ sieht

Wie kam der Seniorendienstleistungszweig?

Mir war klar: Das wird ein Markt, den man ausbauen muss. Und alten Menschen ist wichtig, dass man nicht sieht, dass sie Hilfe bekommen. Deshalb kommen wir auf Wunsch auch mit neutralen Autos. Es gibt außerdem viele Senioren, die Leistungen der Kasse nicht nutzen – weil sie an den Anträgen scheitern. Das ist zu kompliziert. Deren Kinder sind oft nicht vor Ort. Wir übernehmen das: Anträge, Wege, Abrechnung, Organisation. Reinigung, Gardinen, Möbel tragen, Betten machen, Rezepte holen – alles. Und alles digital erfasst: jede Minute, jeder Kilometer. Das System ist nicht betrügbar. Senioren mögen das, weil sie genau sehen, was abgerechnet wird.

Wer nimmt das in Anspruch?

Menschen, die nicht mehr auf die Leiter können, die Entlastung brauchen – oder manchmal einfach jemanden zum Reden. Wir bieten haushaltsnahe Dienstleistungen, Alltagsbegleitung, Entlastungsleistungen, Unterstützung bei Kassenleistungen, Verhinderungspflege – und wir erklären, wie man durch die Prüfungen kommt, ohne Stolpersteine. Wir halten dazu auch Vorträge, zum Beispiel mit starken Partnern. Und ja: Unsere „Mädels“ bekommen manchmal Pralinen oder Dankesbriefe. Senioren sind unsere dankbarsten Kunden.

Ist es Ihre Philosophie, sich immer wieder selbst zu erfinden oder Neues zu beginnen?

Ja, das nervt meine Mitarbeiter manchmal. (lacht.) Ich habe immer wieder neue Ideen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es abfärbt! Zum Beispiel packen wir Weihnachtspakete für unsere Senioren oder Pflegestufenberatung kostenlos. Und wenn einer von denen zu mir sagt, er würde gern zweimal am Tag angerufen werden, dann organisiere ich das. Der Kunde ist König.

Privat?

Sie sprechen viel über Verantwortung – für Kunden, Mitarbeitende, Familien. Wie sieht es bei Ihnen privat aus: Familie, Kinder? Und wie geht Ihre Frau mit dem Stress um, wenn es im Unternehmen brennt?

Ich habe keine Kinder, bin aber sehr glücklich verheiratet. Und: Meine Frau ist ein Teil der Geschäftsleitung – sie kennt den Druck, die Verantwortung, die ganzen Themen. Für mich ist sie der ruhige Fels in der Brandung - mein Co-Pilot, meine beste Freundin. Wenn’s stürmt, hält sie Kurs und ich kann weiterlaufen. Wenn man 30 Jahre Vollgas fährt und seine Lebensarbeitszeit eigentlich längst überschritten hat – was bei Unternehmern ja leider oft normal ist – dann geht irgendwann mehr kaputt als nur ein Reifen. Dann brauchst du mehr als eine Wartung. Da siegt auch schon mal der Körper. Und wenn man da keine starke Frau an seiner Seite hat, ist es unmöglich, weiterzurennen. Ohne sie wäre all das hier auch nicht möglich.

Dieses „nicht alleine rennen“ zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch – privat wie beruflich. Denn Kohl ist überzeugt: Erfolg entsteht nicht im Alleingang, sondern im Team.

Teamkultur: „Erfolg geht nur mit Mitarbeitern“

Sie legen viel Wert auf Mitarbeiterfreundlichkeit.

Absolut. Meine Mitarbeiter sagen oft, ich bin zu gutmütig. Wir zahlen übertariflich, unterstützen bei Kitaplätzen, Weiterbildung wird entlohnt. Es gibt Firmenwagen, und einmal pro Woche Englischunterricht – bei 15 Sprachen muss man up to date bleiben. Hier dürfen Kinder durch die Firma tapseln und auch mal einen Magnetpin von der Mitarbeiterinfotafel verschwinden lassen. Ich habe hier schon mit Schallschutzkopfhörern gesessen. (lacht) Bei uns hat noch nie jemand gekündigt – außer Richtung Rente. Unsere Mitarbeiter sind irre toll, wir haben das coolste Innendienstteam der Welt, behaupte ich. Sie dürfen sich selbst aussuchen, wie sie arbeiten – dürfen auch Fehler machen-das passiert wen man kreativ ist-ich vertrauen denen komplett. Man muss schon ein hartes Fell haben, um eine Hundertschaft an Mitarbeitern und Subunternehmern zu dirigieren und gleichzeitig Kunden zufriedenzustellen. Und unsere Mitarbeiter draußen sind die besten im Feld… wirklich. Alles Profis mit einem dicken Fell, wenn es mal brenzlich wird. Da, wo viele aufgeben, fangen die erst an und haben Spaß daran anderen zu zeigen, dass sie die Besten sind. Und das sind sie! Wir haben ja auch 22 Jahre gebraucht erwachsen zu werden.

Wer war der interessanteste Kunde, den Sie hatten?

Unzählige! Wir haben zum Beispiel mal für ein Unternehmen von Günther Jauch gearbeitet. Er war einer der coolsten Kunden, die wir je hatten. Damals haben wir seine Immobilien in Potsdam gereinigt. Sechs Leute machten dort Tag und Nacht die Arbeit von 25 Mann. Er war supernett, sehr zuvorkommend und hat sich immer bei allen bedankt.

„Ich bin nur der Kapitän – die Crew macht den Unterschied“

Wenn Sie zurückblicken: Was macht Sie besonders stolz?

Dass wir erwachsen geworden sind – über 20 Jahre, na ja jetzt 22 Jahre (lacht). Und dass wir Menschen Sicherheit geben können. Ich bin hier nur der Kapitän. Aber ein Kapitän ist nur so gut wie seine Crew.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

„Ich wünsche mir, dass wir gesund bleiben, dass wir gesund weiterwachsen – ohne unsere Werte zu verlieren. Dass wir als Team genauso zusammenhalten wie bisher und unseren Leuten sichere Jobs bieten, auf die man bauen kann. Und dass wir weiterhin verlässlich für unsere Kunden da sind – gerade für die Senioren, die oft einfach jemanden brauchen, der mit anpackt und den Papierkram übernimmt. Wenn wir am Ende sagen können: Wir haben ordentlich gearbeitet, sind fair geblieben und haben Menschen wirklich geholfen – dann brauche ich keine Protzfeier. Das ist für mich das schönste Zeichen von Erfolg.“

Wenn Alltagsunterstützung zur Mission wird

Angebote für ältere Menschen und pflegende Angehörige

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Alltag wieder leichter machen: ein sauber gemachtes Zuhause, ein Einkauf, der nicht zur Belastung wird – oder einfach jemand, der zuhört. Genau dafür steht Kohl Dienstleistungen in Schönebeck. Aus einem kleinen regionalen Reinigungsbetrieb ist in den letzten Jahrzehnten ein verlässlicher Alltagshelfer geworden, der heute gezielt ältere Menschen und pflegende Angehörige unterstützt.

Das Angebot ist breit – und vor allem nah am Leben. Es umfasst haushaltsnahe Dienstleistungen wie regelmäßige Reinigung, Wäsche, Betten beziehen, Einkaufshilfen, Gartenarbeiten, Reparaturen und Botendienste. Dazu kommt Hilfe bei Dingen, die vielen schwerfallen oder nerven: Unterstützung bei Dokumenten, Formularen und digitalen Fragen. Und wer nicht allein zum Arzt, zur Behörde oder zur Apotheke möchte, kann sich begleiten lassen. Auch gemeinsame Spaziergänge gehören dazu.

„Wir möchten, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren zuhause sicher und gut aufgehoben fühlen“, sagt Geschäftsführer Thomas Kohl. Er kennt die Situationen, in denen Menschen plötzlich merken, dass der Alltag allein zu viel wird. „Viele sind allein, die Kinder wohnen weit weg – manchmal reicht schon ein freundliches Telefonat. Und manchmal braucht es eben ein bisschen mehr Zeit und Zuwendung.“

Ein wichtiger Baustein sind die Entlastungsleistungen nach §45b SGB XI, die unter bestimmten Voraussetzungen über die Pflegekasse abgerechnet werden können. Dazu zählen etwa hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder Begleitung außerhalb der Wohnung. „Viele wissen gar nicht, dass ihnen diese Unterstützung zusteht“, erklärt Kohl. „Und ganz wichtig: Hier geht es nicht um klassische Pflege am Menschen. Da hat die Pflegestufe nichts mit Pflege zu tun. Es geht darum, Hilfe im Haushalt und im Alltag zu ermöglichen – damit man länger selbstbestimmt leben kann.

„Der kleine, aber entscheidende Unterschied ist unsere Zertifizierung: Wir sind zertifiziert und damit in der Region einer der ganz wenigen Dienstleister, der diese Leistungen überhaupt anbieten und über die Pflegekassen abrechnen kann.“

Damit das gelingt, braucht es Erfahrung und das richtige Gespür. Thomas Kohl ist stolz auf sein Team: „Unsere Mädels im Büro und unsere fleißigen Mitarbeitenden draußen sind gut geschult im Umgang mit älteren Menschen – auch in anspruchsvollen Situationen, zum Beispiel bei Demenz.

Wir kennen unsere Kundinnen und Kunden sehr genau. Schulungen und Zertifikate geben Sicherheit – und am Ende zählt vor allem: Geduld, Respekt und ein gutes Herz.“ Besonders wichtig ist dem Unternehmen die regionale Nähe. „Für ältere Menschen und Angehörige ist es beruhigend, wenn Hilfe nicht irgendwo weit weg organisiert wird, sondern direkt aus der Region kommt“, sagt Kohl. Kurze Wege, feste Ansprechpartner und die Möglichkeit, schnell persönlich nachzufragen, schaffen Vertrauen. Unsere fleißigen Mitarbeiter sind mit Firmenwagen unterwegs – zuverlässig und flexibel.

Und Kohl weiß auch: Unterstützung anzunehmen ist für viele ein sensibles Thema. „Niemand hängt gern an die große Glocke, dass er Hilfe braucht. Es geht um Würde. Deshalb arbeiten wir sehr diskret.“ Gleichzeitig legt das Team Wert darauf, dass sich niemand „abgewimmelt“ fühlt: „Man kann uns auch mehrfach am Tag anrufen. Wir nehmen jeden Belang ernst. Für uns sind das keine Kleinigkeiten – für unsere Seniorinnen und Senioren ist es ihr Alltag.“

Auch bei den Kosten setzt Kohl auf Fairness und Transparenz. Eine Zeiterfassungs-App ermöglicht eine minutengenaue Abrechnung – auf Wunsch auch nachvollziehbar für die Kundinnen und Kunden.

„Wir möchten niemanden über den Tisch ziehen“, betont Kohl. „Im Gegenteil: Wir versuchen, so viel wie möglich bezahlbar zu halten und sin in einigen Bereichen wesentlich günstiger als das klassische Pflegeunternehmen.“

Sein Wunsch: dass mehr Menschen das nutzen, was ihnen zusteht. „Leider nehmen noch immer zu wenige die Leistungen in Anspruch, die die Kassen bezahlen“, sagt er. „Stellen Sie sich das mal vor: Im Deutschland nehmen 78,8 % aller alten Menschen mit Pflegestufe haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch, hier im Osten sind sind es nur Bruchteile davon!“

Dahinter steckt oft keine Unwissenheit allein, sondern auch eine Haltung: „Wir sind es hier gewohnt, die Zähne zusammenzubeißen. Aber man muss nicht alles allein schaffen. Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche – es ist ein Schritt zu mehr Lebensqualität.“

Thomas Kohl ermutigt Seniorinnen und Senioren sowie ihre Angehörigen, einfach einmal einen unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren – telefonisch unter (0 39 28) 72 76-09. Denn gerade für viele Ältere ist schon die Antragstellung rund um Pflegegrad und Leistungen eine große Hürde.

Genau dort setzt Kohl Dienstleistungen an: „Wir helfen beim Ausfüllen der Unterlagen, begleiten auf Wunsch zu Terminen und achten darauf, dass alle Leistungen genutzt und korrekt abgerechnet werden, die möglich sind“, verspricht Thomas Kohl.

Und das mit Erfolg: „Unsere Senioren sind unsere dankbarsten Kunden.“

Unsere Leistungen

Thomas Kohl Dienstleistungen wurde als Thomas Kohl Gebäudereinigungsunternehmen gegründet. Thomas Kohl zählt zu den führenden Dienstleistern in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Zu unseren Aufgaben gehört es, passgenaue Lösungen für Mittelstand und Großindustrie, ebenso für Privathaushalte, zu entwickeln. Unsere besondere Stärke sind unsere Mitarbeiter.

Zu unseren Auftraggebern zählen Großindustrie, Industrieunternehmen, mittelständische Betriebe, öffentliche Auftraggeber und Kommunen, Wohnungsbauunternehmen, Banken, kirchliche Einrichtungen sowie selbstverständlich auch Privatpersonen.

Die Thomas Kohl Gruppe ist Ihr zuverlässiger und kompetenter Partner für Gebäudereinigung, Facilitymanagement, Außenpflege, Seniorendienstleistungen und viele weitere Services im Großraum Magdeburg und Schönebeck sowie im Salzlandkreis.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein umfassendes Leistungsportfolio, das gezielt auf die Bedürfnisse von Senioren und Haushalten abgestimmt ist.

Gebäudereinigung in Magdeburg & Schönebeck

Ein sauberes Umfeld trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. Unsere professionelle Gebäudereinigung umfasst alle Bereiche – von der Fensterreinigung über die Gartenpflege bis hin zur kompletten Haushaltsreinigung. Profitieren Sie von unseren klaren Vorteilen gegenüber Mitbewerbern am Markt sowie bundesweit tätigen Anbietern, die vor Ort nicht verwurzelt sind, und stellen Sie sicher, dass Ihre Räumlichkeiten stets in einem einwandfreien Zustand bleiben.

Gartenpflege und Außenanlagen

Ein gepflegter Garten oder eine Außenanlage ist eine Oase der Ruhe. Unser Team übernimmt für Sie nicht nur das Rasenmähen in Schönebeck und Magdeburg, sondern auch alle weiteren Gartenpflegearbeiten, damit Sie Ihre Freizeit oder auch die Mittagspause im Grünen unbeschwert genießen können.

Seniorendienstleistungen

Wir bieten umfassende Seniorendienstleistungen, die den Alltag spürbar erleichtern. Vom Einkaufen über Haushaltsführung bis hin zu kleinen Reparaturen – unser Service unterstützt Senioren dabei, weiterhin selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Auch Digitalisierung im Alter ist nicht immer leicht: Das Ausfüllen von Unterlagen, der Umgang mit dem Internet, Anträge und Formulare gehören ebenso dazu wie der Gang zur Apotheke oder die Fahrt zum Arzt.

Verhinderungspflege

Wenn pflegende Angehörige ausfallen oder eine Auszeit benötigen, unterstützen wir Sie mit qualifizierten Mitarbeitern. Unsere geschulten Kräfte stellen sicher, dass Ihre Angehörigen bestens versorgt sind, während Sie sich erholen können. Wir arbeiten eng mit allen Krankenkassen wie AOK, IKK, Barmer, Techniker Krankenkasse (TK), Debeka, KKH, DAK, Knappschaft, HKK und HEK zusammen, um eine nahtlose Betreuung sowie Unterstützung im Haushalt zu ermöglichen.

Glas- und Fensterreinigung

Klare Sicht und saubere Fenster steigern das Wohlbefinden in Ihrem Zuhause oder im Unternehmen. Unsere erfahrenen Mitarbeiter reinigen Ihre Fenster schnell, zuverlässig, gründlich und streifenfrei.

Haushaltsreinigung und Hauswirtschaft

Ein sauberer Haushalt ist die Grundlage für ein gesundes Leben und ein angenehmes Wohlfühlklima. Wir übernehmen die regelmäßige Reinigung Ihrer Wohnräume, damit Sie mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben oder Ihren Alltag spürbar stressfreier gestalten können.

Warum die Thomas Kohl Gruppe?

Unsere langjährige Erfahrung sowie die Zusammenarbeit mit renommierten regionalen Partnern und Krankenkassen garantieren Ihnen jederzeit höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Dabei ist es unerheblich, ob Sie in Magdeburg, Schönebeck oder im Salzlandkreis wohnen: Unsere Dienstleistungen werden konsequent auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Kontaktieren Sie uns am besten noch heute und überzeugen Sie sich von unserem umfassenden Service.

Die Thomas Kohl Gruppe – Ihr verlässlicher regionaler Partner für Gebäudereinigung, Facilitymanagement und Seniorendienstleistungen.