Tarifverhandlungen in Metall- und Elektrobranche erneut vertagt

13.05.2013, 11:42

Magdeburg - Die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektrobranche Sachsen-Anhalts sind am Montag erneut ohne Ergebnis vertagt worden. Die vierte Verhandlungsrunde soll nun am 23. Mai stattfinden, teilten die IG Metall und der Verband der Metall- und Elektroindustrie in Magdeburg mit. Die Arbeitgeber bieten bislang 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 13 Monate bei zwei Nullrunden. Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld für eine Laufzeit von 12 Monaten.

Am heutigen Montag gehen die Verhandlungen im möglichen Tarif-Pilotbezirk Baden-Württemberg in die entscheidende vierte Runde. Gibt es dort kein Ergebnis, soll am Dienstag in Bayern weiterverhandelt werden. Komme es zu einem Abschluss, wolle die Gewerkschaft am 23. Mai über die Übernahme mit den Arbeitgebern in Sachsen-Anhalt verhandeln, sagte IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Hartmut Meine.

Die IG Metall vertritt in Sachsen-Anhalt etwa 10 000 Beschäftigte. In der Branche arbeiten laut Gewerkschaft 45 000 Menschen.