Wärmelecks auf der Spur: Thermografie

15.05.2012, 10:00

Wer die Energiebilanz seiner eigenen vier Wände nachhaltig optimieren will, muss zunächst einmal die Schwachstellen aufspüren.
Eine sinnvolle Ergänzung zu einer umfassenden energetischen Gebäudeanalyse kann dabei eine Thermografie sein – vorausgesetzt,
sie wird richtig durchgeführt und kompetent ausgewertet.
Die Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt Tipps, worauf energiebewusste Modernisierer dabei achten sollten.

Bei einer Thermografie wird mit einer Infrarotkamera die Temperatur von Oberflächen ermittelt und anschließend farblich dargestellt. So entstehen schöne bunte Bilder von Häusern. Warme Bereiche von Fassade, Dach und Fenster zeigen rötliche Farben, kältere Bereiche sind blau, Zwischenwerte gehen von Orange über Gelb bis zu Grün. Dem Eigentümer liefert die bunte Ansicht seines Hauses wichtige Informationen: Wo sich Rot zeigt, gelangt Wärme ins Freie – und das bedeutet Energieverluste. Wärmebrücken und undichte Stellen an der Gebäudehülle lassen sich auf diese Weise optisch gut darstellen.

Doch das schönste Bild nichts, wenn nicht ein Experte daraus die entscheidenden Informationen für das Gebäude ableiten kann. Sich als Laie eine Wärmebildkamera auszuleihen macht wenig Sinn, denn die Deutung der Fotos erfordert einiges mehr an Knowhow als nur das Wissen um die grundsätzliche Bedeutung der Farben.