Gröden (dpa) - Nach den enttäuschenden Nordamerika-Rennen wollen sich die deutschen Skirennfahrer beim ersten europäischen Speed-Klassiker in Gröden verbessern.

Vor dem Alpin-Wochenende in den Dolomiten mit einem Super-G und einer Abfahrt forderte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold von den Athleten, geduldig und konzentriert weiterzuarbeiten. Die Mannschaft ist gut in Schuss.

Der Coach zeigte sich zuversichtlich, dass seine Fahrer ihre guten Trainingseindrücke umsetzen und weiter vorn im Klassement landen könnten. Ein 20. Platz von Josef Ferstl beim Super-G von Lake Louise war in vier Rennen bisher der beste deutsche Speed-Rang.

Ferstl (Hammer), der neben Klaus Brandner (Königssee), Andreas Sander (Ennepetal) und Thomas Dreßen (Gilching) startet, reiste optimistisch nach Gröden. Auch wenn ich erst dreimal dort gefahren bin, mag ich die Strecke, denn sie hat ein interessantes und schönes Profil. Mir machen vor allem die vielen und weiten Sprünge Spaß, sagte er.