Innsbruck (dpa) - Häufig ist es eine Phrase, doch Stefan Horngacher scheint wirklich nur von Spiel zu Spiel zu schauen - oder besser: von Springen zu Springen.

"Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, wie die Tournee steht", sagte der Skisprung-Bundestrainer angesprochen auf die Chancen der drei Sportler auf den Plätzen eins bis drei bei der Vierschanzentournee, Ryoyu Kobayashi, Karl Geiger und Dawid Kubacki.

"Kobayashi müsste führen", sagte der 50-Jährige am Ruhetag zur Halbzeit des Traditionsevents im österreichischen Lans und lächelte. "Ich beschäftige mich damit nicht, weil ich genau weiß, das sind nur Spekulationen. Ich muss Fakten schaffen und schauen, dass das Team funktioniert und die Jungs gute Sprünge produzieren. Das ist unsere Aufgabe. Ich fokussiere mich auf das, was ich momentan beeinflussen kann."

Geiger liegt umgerechnet 3,5 Meter hinter dem japanischen Vorjahressieger. Der Pole Kubacki befindet sich gut 1,2 Meter hinter dem Oberstdorfer. "Wir denken nicht über die Tournee nach, sondern gehen von Wettkampf zu Wettkampf", betonte Horngacher.

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