Magdeburg l Michael Oenning fasste sich an den Kopf, als er über die Spieler sprach, die momentan beim Training aussetzen müssen. Zwischenzeitlich hatte der Trainer des 1. FC Magdeburg sogar Mühe, beim Aufzählen der Ausfälle wirklich alle zusammenzubekommen.

Mit Jan Kirchhoff (Oberschenkelprobleme), Alexander Brunst (dickes Knie), Giorgi Loria (Adduktoren), Michel Niemeyer (Knie) und Philip Türpitz (schwere Muskelverletzung) fehlen momentan verletzungsbedingt gleich fünf Spieler. Zudem geht gerade eine Erkältungswelle durch die Mannschaft. Manfred Osei Kwadwo drehte deshalb einsam seine Runden, Marius Bülter und Marcel Costly klagten auch über erste Symptome. „Wenn sich eine Erkältung andeutet, ist es wichtig, dass die Jungs nicht im Mannschaftstraining dabei sind, damit wir uns nicht gegenseitig anstecken“, erklärt Oenning den zwischenzeitlichen Verzicht auf die drei Spieler.

Bei Kirchhoff und Bülter sei es aber nicht so dramatisch, wenn sie mal einen Tag aussetzen müssten. „Sie sind voll im Saft. Für sie ist wichtig, dass sie im Spiel 100 Prozent geben können. Daran arbeiten wir jetzt ganz gezielt“, sagt der Trainer.

Problem

Problematischer ist die Situation bei den Torhütern vor dem Zweitliga-Duell am Sonnabend in der MDCC-Arena gegen Greuther Fürth (13 Uhr). Stammkeeper Giorgi Loria schlägt sich bereits seit Wochen mit hartnäckigen Adduktorenproblemen herum. Da er auch gestern nicht trainieren konnte, ist sein Einsatz am Sonnabend eher unwahrscheinlich.

Brunst hingegen leidet noch unter den Folgen eines Zusammenstoßes im Regensburg-Spiel. „Er hat etwas Flüssigkeit im Knie. Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt“, so Oenning. Gestern hielt sich Brunst, der in Regensburg ein ganz starkes Spiel machte, auf dem Fahrrad fit.

Erster Ersatzkandidat im Tor wäre die eigentliche Nummer drei, Mario Seidel. Im Training dabei ist momentan zudem A-Junior Tim Kips.

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