Magdeburg l Claus-Dieter Wollitz kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Nach dem 6:2 gegen Jena sprach er vor allem über einen Spieler: Sirlord Conteh. Der 23-Jährige bot nach seiner Einwechslung in der 65. Minute eine Klasse-Leistung, holte einen Elfmeter heraus und erzielte zwei Treffer selbst. Es waren seine ersten beiden Saisontore. „Sirlord ist schnell und hat eine gute Ball-eroberung“, lobte der Coach.

Conteh nach Toren sehr zufrieden

Und genau diese Stärken zeigte Conteh auch gegen Jena. Entsprechend zufrieden war er nach dem Spiel: „Ich bin überglücklich, dass es so gelaufen ist und erleichtert, dass ich endlich treffen konnte.“

Doch warum kam Conteh erst in der zweiten Halbzeit? Wollitz sieht den Offensivspieler noch nicht in der körperlichen Verfassung, 90 Minuten durchzustehen. „Diese Spielfitness kommt nicht von heute auf morgen. Wenn er soweit ist, wird er bei mir aber immer auf dem Rasen stehen“, versicherte der Coach.

Vergleich mit Ex-Cottbuser Mamba

Wollitz vergleicht Conteh gerne mit Streli Mamba, den er drei Jahre in Cottbus trainierte und der mittlerweile beim Erstligisten SC Paderborn unter Vertrag steht. „Ich kann bei beiden Spielern eine Schablone drauflegen. Ich finde sogar, dass Silord in dieser Phase sogar weiter ist, weil er eine bessere Balleroberung hat“, betonte er. Und: „Er bindet oft Spieler, weil sich der Gegner auf ihn fokussiert.“

Auf die Frage, was in Zukunft noch von Conteh zu erwarten ist, antwortete der Stürmer mit einem Lächeln: „Lasst euch überraschen.“

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