Barleben l FCM-Trainer Jens Härtel setzte in der deutlich besseren ersten Halbzeit auf ein 3-4-3 mit Spielern, die sich gute Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen können. In der Dreierkette liefen Neuzugang Tobias Müller (rechts), Steffen Schäfer (links) sowie Abwehrchef Nico Hammann auf. Im defensiven Mittelfeld ordneten Björn Rother und Nico Preißinger das Spiel. Den Dreiersturm bildeten Christian Beck (Mitte), Felix Lohkemper (links) und Philip Türpitz (rechts). Bei Cottbus, das von Claus-Dieter Wollitz trainiert wird, war mit Fabio Viteritti ein Spieler auf dem Platz, der auch schon das FCM-Trikot trug.

Müller und Türpitz treffen

Nach einer ruhigen Anfangsphase, in der sich beide Mannschaften abtasteten, drehte der FCM auf. Zunächst schoss Beck nach einer schönen Kombination über Marcel Costly und Lohkemper noch drüber (12.). Nur wenige Sekunden später war es dann Müller, der sein Team nach einer Hammann-Ecke in Führung köpfte. Nur eine Minute später machte der Club das Spiel schnell, der überzeugende Philip Türpitz lief alleine auf den Cottbuser Torhüter Avdo Spahic zu und ließ ihm keine Chance. Nach dem 2:0 schaltete Magdeburg einen Gang zurück, Energie war in der Offensive aber viel zu ungefährlich. Im FCM-Tor war zudem Jasmin Fejzic souverän, wenn er mal gefordert wurde.

Das Härtel-Team bot in der ersten Hälfte eine überzeugende Leistung und setzte vor allem die vom Coach geforderte Effizienz vor dem gegnerischen Tor um. In der 37. Minute war es Preißinger, der frei vor Spahic zum Abschluss kam und ihn zum 3:0 tunnelte. Kurz vor der Halbzeitpause verkürzte Torjäger Streli Mamba, der von einigen Zweitligisten umworben wird, doch noch mal für Cottbus. 

Komplett neue Elf in Halbzeit zwei

In der Halbzeit wechselte Härtel komplett durch. Im 4-3-3, aus dem immer wieder in ein 3-4-3 gewechselt wurde, lief der flexible Nachwuchstalent diesmal in der Defensive auf. Zuvor wurde er vorwiegend im Sturm eingesetzt. Die erste Chance hatte der FCM nach einem Konter, Richard Weil zog aber rechts vorbei (62.). Drei Minuten später hatten die Zuschauer schon den Torjubel auf der Zunge, Marius Bülters Schuss wurde aber noch von der Linie gekratzt.

Ansonsten mussten sich beide Teams nach den vielen Wechseln erst mal wieder finden. Beim Club lief viel über die linke Seite mit Michel Niemeyer und Bülter. Energie kam in der Vorwärtsbewegung dagegen kaum in die Nähe des gegnerischen Strafraumes. Der Ball war in der Folge meistens im Mittelfeld, beide Mannschaften taten sich deutlich schwerer als vor dem Seitenwechsel. Somit blieb es beim 3:1 für den Zweitligisten.

FCM, 1. Halbzeit: Fejzic - Müller, Hammann, Schäfer - Rother, Preißinger - Butzen, Costly - Türpitz, Beck, Lohkemper.

FCM, 2. Halbzeit: Brunst - Harant, Erdmann, Handke, Niemeyer - Ignjovski, Weil - Laprevotte - Chahed, Berisha, Bülter.

Ein Interview mit FCM-Neuzugang nach dem Trainingslager in Wesendorf finden Sie hier.