Magdeburg l Vier Punkte trennen den FCM und Regensburg, mit einem Heimerfolg könnte der Club den Abstand bei dann sechs ausstehenden Spielen auf sieben Zähler ausbauen. Schon diese Konstellation macht die Brisanz der Partie deutlich. „Ich habe mir die Tabelle nicht angeschaut. Wir schauen nur auf das Spiel und den Gegner“, versicherte FCM-Trainer Jens Härtel am Freitag mit stoischer Ruhe und bekam Unterstützung von Mittelfeldmann Tobias Schwede. „Es ist auf jeden Fall ein wichtiges Spiel. Von Abhängen und Ausstechen würde ich aber noch nicht reden. Wir gucken von Spiel zu Spiel und haben als nächstes Ziel 56 Punkte“, sagte der Ex-Bremer. Momentan stehen die Blau-Weißen bei 51 Zählern.

Nach dem aufgrund des späten Gegentores ärgerlichen 1:1 in Chemnitz stand vor allem Regeneration auf dem Plan. Mittwoch ging es auf das Fahrrad, am Donnerstag konnte freiwillig trainiert werden, nach einer Einheit am Freitag folgt am heutigen Sonnabend das Abschlusstraining. „Wir hatten ein bisschen mehr Luft, ich denke, wir können Vollgas geben“, kündigte Härtel an. Die Ausfallliste ist auch nicht länger geworden, neben dem gesperrten Tarek Chahed fehlen Richard Weil (Lendenwirbelbruch), Charles Elie Laprevotte (Muskelfaserriss), Florian Kath (Syndesmosebandanriss) sowie die langzeitverletzten André Hainault, Moritz Sprenger und Lukas Cichos.

Thematisiert wurden nochmals die späten Gegentore, vor dem 1:1 in Chemnitz hatte es den FCM auch schon in Kiel spät erwischt. „Nach dem Spiel waren schon die Köpfe unten. Aber schon am Tag darauf war die Stimmung besser, und gegen Regensburg wollen wir es besser machen“, sagte Schwede. Dem 23-Jährigen droht übrigens gegen die Bayern die fünfte Gelbe Karte: „Man muss trotzdem jeden Zweikampf mit 100 Prozent führen und die Gelbe Karte ziehen, wenn es notwendig ist“, sagte Schwede, „nur bei den Themen Meckern oder Ballwegschlagen sollte ich etwas vorsichtiger sein.“

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