Dortmund/Magdeburg - Die Fans des 1. FC Magdeburg brauchten bei der Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals viel Geduld. Denn "Glücksfee" und Ex-Nationalspielerin Nia Künzer zog das Logo des Clubs erst ziemlich am Ende aus der Lostrommel. Und dazu in der vorletzten Paarung als Gegner den SC Freiburg. Gespielt wird vom 9. bis 12. August.

Der FC Bayern war als absolutes Traumlos schon vorher vergeben. Über den Meister darf sich Drittliga-Absteiger Energie Cottbus freuen. Vizemeister Dortmund reist nach Uerdingen.

Krämer freut sich auf Streich

Die Freiburger sind zwar nicht der große Zuschauermagnet, aber trotzdem ein interessantes Team. Vor allem Trainer Christian Streich hat mit seiner Art und Arbeit im Breisgau inzwischen Kult-Charakter in ganz Deutschland erreicht. Deshalb ist dieses Duell für den neuen FCM-Trainer Stefan Krämer besonders schön. "Das ist ein spannendes Los, ein sympathischer Gegner. Ich freue mich persönlich auf Christian Streich. Natürlich wird es ein sehr schweres Spiel für uns, aber wir wollen es dem SC Freiburg nicht einfach machen“, so Krämer auf der Webseite des FCM. 

Freiburg als Vorbild

Der Verein aus dem Breisgau überzeugt vor allem mit einer starken Jugendarbeit und einer im Profigeschäft sehr seltenen Unaufgeregtheit. Streich ist inzwischen seit sieben Jahren im Amt und damit der dienstälteste Bundesliga-Trainer. Trotz des Abstiegs 2015 stand Streich im Schwarzwald nie in Frage. Deshalb lobte nach der Auslosung auch Mario Kallnik auf der FCM-Webseite den Gegner. „Der SC Freiburg ist als Bundesligist für den 1. FC Magdeburg sportlich von seiner Entwicklung ein vorbildlicher Verein. Dieser Gegner stellt eine großer Herausforderung dar, doch im Pokal ist an einem guten Tag alles möglich“, erklärte der FCM-Geschäftsführer.

Petersen stürmt für Freiburg

Aus Magdeburger Sicht ist das Los auch durch Nils Petersen speziell. Der 30-Jährige ist in Wernigerode geboren und hat einst auch für Halberstadt gespielt. Seit 2015 stürmt Petersen für die Freiburger und hat mit 65 Toren in 133 Spielen eine sensationelle Trefferquote.

Halberstadt gegen Union Berlin

Die anderen beiden Clubs aus Sachsen-Anhalt haben ebenfalls Heimrecht. Während der Hallesche FC den VfL Wolfsburg empfängt, darf sich Germania Halberstadt auf den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin freuen. 

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