Magdeburg l Die Freude über den Auftaktgegner der ersten FCM-Zweitliga-Saison war bei den Verantwortlichen des Clubs groß. „Das ist natürlich ein absolutes Highlight gleich zu Beginn. Der FC St. Pauli ist ein Traditionsverein mit tollen Fans“, sagt Maik Franz, Leiter der Lizenzspielerabteilung. „Ich finde es super, dass wir zu Hause starten. Das ist gleich ein Gradmesser für uns. Auch das Ostduell danach bei Erzgebirge Aue ist eine Kracherpartie.“ Der 1. Spieltag findet vom 3. bis 6. August statt und wird mit der Partie des Hamburger SV gegen Holstein Kiel eröffnet.

Ostderby am 2. Spieltag

Mit der Bekanntgabe des Spielplans am Freitag durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) ist der Aufstieg für alle noch mal ein gutes Stückchen greifbarer geworden. „Wenn man Partien wie gegen Dresden, den 1. FC Union Berlin und den Hamburger SV schwarz auf weiß sieht, kommt man einfach noch näher an diese Saison heran, auf die wir uns alle so sehr freuen“, betont Franz. „Für die Spieler, das Umfeld und die Fans steigt dadurch die Spannung umso mehr.“

Einen Lieblingsgegner hat Franz in der 2. Bundesliga unterdessen nicht. „Ganz klar ist für uns jede Partie etwas Besonderes. Die 2. Bundesliga sollten wir als Highlight sehen. Ich stelle keinen Gegner über den anderen. Wir sollten so schnell wie möglich 41 Punkte holen.“

Die genauen terminlichen Ansetzungen der ersten beiden Spieltage sollen in den kommenden zwei Wochen bekanntgegeben werden.

Topgegner zunächst zu Hause

Dem FCM kommt entgegen, dass die Spiele gegen Dynamo Dresden (9. Spieltag, 5. bis 8. Oktober), gegen den Hamburger SV (11., 26. bis 29. Oktober), und den 1. FC Union Berlin (16., 7. bis 10. Dezember) in der Hinrunde allesamt zu Hause stattfinden. Wegen der Umbaumaßnahmen gibt es ab Januar in der MDCC-Arena einige Einschränkungen. „Der Spielplan passt uns deshalb gut. Es ist zudem einfach schön und wichtig, dass es für uns mit einem Heimspiel losgeht“, sagt FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik.

Doppeltest in Rathenow: Für den FCM stehen am Samstag gleich zwei Testspiele auf dem Programm. In Rathenow trifft der Club um 13.30 Uhr zunächst auf den Oberligisten Brandenburger SC. Um 16 Uhr geht es dann gegen den Regionalligaaufsteiger und Gastgeber FSV Optik Rathenow. „Es geht darum, für alle Spieler möglichst gleichmäßige Belastungen hinzubekommen“, sagt FCM-Trainer Jens Härtel. „In einem Spiel läuft es dann doch immer noch etwas anders im Vergleich zu einer Trainingseinheit.“

Lohkemper und Niemeyer angeschlagen

Härtel wird zwei unterschiedliche Mannschaften zum Einsatz kommen lassen, die Spieler können sich jeweils ohne große Wechsel über 90 Minuten zeigen. Angeschlagen waren zuletzt nur Felix Lohkemper nach seiner Operation und Michel Niemeyer, der umgeknickt war und deshalb kürzertreten musste. „Wir hoffen natürlich, dass sich im Test niemand verletzt“, so Härtel.

In den Partien der kommenden Wochen will der Trainer auch verschiedene Systeme, ob 3-4-3, 4-2-3-1 oder 3-5-2, testen.

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