Magdeburg l Nach der Auswärtspartie des 1. FC Magdeburg beim 1. FC Union Berlin, die zweimal unterbrochen werden musste, haben sich laut Vereinsinformationen keine weiteren Vorkommnisse ereignet. Die Abreise sei ruhig verlaufen.

Schon nach der FCM-Choreografie zu Beginn, bei der über 30 Nebelkerzen für ordentlich Rauch im Gästeblock sorgten, musste Schiedsrichter Robert Schröder das Spiel kurz unterbrechen. Ab der 80. Spielminute folgte dann eine weitere, rund zehnminütige Unterbrechung, weil FCM-Chaoten randalierten.

Vorausgegangen sind Provokationen auf Seiten der Berliner, die FCM-Schals und ein -Banner in ihrem Block gezeigt haben.

Rekordstrafe nach FCM-Heimspiel

In der Strafentabelle von „Fussballmafia.de“ rangiert der FCM im ligaübergreifenden Vergleich mit Geldstrafen in Höhe von 103.200 Euro momentan noch auf Rang sieben. Unter den Zweitligisten belegt der Club sogar den vierten Platz. Spitzenreiter ist jeweils der Hamburger SV, der bisher 250.350 Euro berappen musste.

Besonders teuer wurde schon das Heimspiel des FCM gegen Union Berlin. Da wurde für rund 90 gezündete pyrotechnische Gegenstände nämlich die Rekordstrafsumme von 66.600 Euro fällig. Für die jüngsten Vergehen am Sonntag droht nun erneut eine saftige Geldstrafe.

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