Braunschweig l Maik Franz war nach dem 2:2 des 1. FC Magdeburg in Braunschweig bedient. Der Sportchef wollte keinesfalls in den Jubel vieler Fans aufgrund der gezeigten Moral des Teams einsteigen. Im Gegenteil: "Wir werden das Spiel jetzt erst mal verdauen, es zeitnah analysieren und dann werden wir dazu etwas sagen." Eventuell vor Weihnachten oder kurz nach den Feiertagen soll es das Statement geben. Trainer Stefan Krämer wird gemeinsam mit Geschäftsführer Mario Kallnik und Sportchef Maik Franz mitanalysieren - aber natürlich auch Teil der Analyse sein. Ob und wie es mit ihm weitergeht, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Die Aussagen von Franz nach der Braunschweig-Partie waren deutlich: "Das Braunschweig-Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Vorrunde." Und dieses Bild ist keinesfalls schön - die Hinrunde war keine gute Werbung für das Team und für Trainer Krämer. Viel zu oft ließ der FCM in den vergangenen Monaten einer guten Leistung eine schwache folgen. Gerade gegen tiefstehende Gegner hatte der FCM immer wieder Probleme. Eine klare Entwicklung war bisher nicht zu erkennen.

Durchwachsene Hinrunde

 "Wir sind nicht zufrieden", sagte auch Krämer vor dem Braunschweig-Spiel. Auch am Sonnabend wurde es nicht wirklich besser: 27 Punkte nach 20 Spielen sind nicht das, was sich die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Kallnik und Sportchef Maik Franz vorgestellt haben.

In Braunschweig präsentierte sich der Club in der ersten Hälfte erschreckend harmlos - hatte keinen einzigen Torschuss. Von Struktur in der Offensive war nichts zu sehen. Es war nicht die Reaktion, die sich die Verantwortlichen erhofft hatten. Die Spieler setzten sich nach dem Spiel trotzdem für einen Verbleib des Trainers ein. Kapitän Christian Beck: "Wir haben gezeigt, dass wir eine tolle Truppe sind, haben Charakter bewiesen. Wir wollen mit diesem Trainerteam ins neue Jahr gehen und nach der Vorbereitung neu angreifen."

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