Magdeburg l Im Laufe der vergangenen Woche schaute sich Sören Bertram ganz genau in der MDCC-Arena um. „Sörens Stadiontour“ heißt das Video, das der 1. FC Magdeburg mit dem Neuzugang gedreht hat, und in dem er den Fans einen Einblick hinter die Kulissen gewährt.

Klar ist: Kaum jemand passt so gut in dieses Format, fühlt sich Bertram doch in der MDCC-Arena offensichtlich besonders wohl. „Es macht mir richtig viel Spaß, hier aufzulaufen. Es passt einfach“, sagt er.

Vier Tore und zwei Vorlagen von Bertram

Dass Bertram in seinem neuen Wohnzimmer auch sportlich überzeugt, belegt seine Statistik eindrucksvoll: Er verbuchte alle vier Saisontreffer sowie zwei Vorlagen zu Hause. Ob als zweite Spitze neben Christian Beck oder wie gegen Würzburg auf der linken Seite im offensiven Mittelfeld – der 28-Jährige ist überall torgefährlich.

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Das liegt auch daran, dass der FCM gerade vor heimischer Kulisse viel Zug zum gegnerischen Tor hat. So erzielte der Club in fünf Heimspielen zwölf Treffer, sprich 2,4 Tore pro Partie. Auswärts hingegen sind es nur fünf Tore in fünf Spielen, ein Schnitt von 1,0.

Wenig Tore auf fremden Plätzen

Diese Diskrepanz ist allerdings auch nicht sonderlich überraschend: Zur allgemein offensiveren Grundausrichtung in der MDCC-Arena kommt noch hinzu, dass die bisherigen Auswärtsgegner nicht unbedingt für attraktiven Gourmetfußball stehen. Sowohl Zwickau, Meppen, Chemnitz, Jena und selbst Kaiserslautern waren in erster Linie darauf bedacht, gegen den FCM defensiv kompakt zu stehen.

Und genau deshalb haben es Stürmer wie Christian Beck und Sören Bertram auf fremden Plätzen schwer. Denn auch Beck erzielte vier seiner sechs Saisontore vor heimischer Kulisse.

Lautstarke Kulisse treibt Bertram an

Was Beck und Bertram zusätzlich antreibt, ist die lautstarke Kulisse in der MDCC-Arena. „Es ist einfach ein ganz spezielles Gefühl, vor den eigenen Fans zu spielen und mit ihnen gemeinsam Tore zu feiern. Sie pushen uns unheimlich nach vorne“, betont Bertram.

Gefeiert wurde unterdessen auch der Videoclip mit ihm in der Hauptrolle. „Ich habe schon einige Komplimente bekommen“, sagt er und lacht. Bei YouTube schauten sich bereits mehr als 5000 Menschen die Stadionführung an.

Grund genug, um über eine Fortsetzung nachzudenken – Sören Bertram hätte nichts dagegen. „Der Dreh hat viel Spaß gemacht. Ich weiß jetzt, wo alles steht, konnte aber noch gar nicht alles zeigen. Es gab bereits Anfragen, wie die Kabine aussieht“, sagt er und verspricht: „Ich würde mich freuen, wenn es einen zweiten Teil gibt. Ich stehe auf jeden Fall zur Verfügung.“

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