Magdeburg l Der FCM wird seine Transferpläne nach dem Wechsel von André Hainault zum 1. FC Kaiserslautern anpassen und auf den Abgang reagieren. „Durch den Abgang von André verändern sich ein paar Sachen für die Kaderplanung“, verrät FCM-Trainer Jens Härtel. „Wir brauchen natürlich einen Typen wie André, der organisieren kann und über Erfahrung verfügt. Deshalb müssen wir neu suchen.“

Grundgerüst steht trotz Abgänge

Neben Hainault stehen auch die Abgänge von Jan Glinker, Felix Schiller, Tobias Schwede, Marius Sowislo, Florian Pick, Andreas Ludwig, Julius Düker und Gerrit Müller fest. Ob Philip Türpitz bei einem Angebot aus der 1. Bundesliga zu halten wäre, ist zudem äußert fraglich.

Härtel betont in diesem Zusammenhang aber, dass das Grundgerüst des Teams trotzdem steht. „Es sind ja immer noch sehr viele Spieler da, die auch in der aktuellen Saison bei uns waren. Ein paar tragende Elemente haben wir aber verloren“, sagt er. „Das müssen wir so akzeptieren, wie es ist. Wenn Verträge auslaufen, kann der Spieler auf der einen Seite entscheiden, ob er bleibt. Auf der anderen Seite wären einige Spieler vielleicht auch gerne geblieben, aber der Verein hat sich anders entschieden.“

FCM wird Taktik nicht ändern

Die Taktik bei künftigen Transfers werde sich trotz des Aufstiegs nicht groß ändern. „Die Mentalität ist weiterhin entscheidend. Die neuen Spieler müssen wie die anderen im Team brennen. Die Mannschaft muss im Vordergrund stehen“, betont Härtel. „Jeder profitiert am Ende vom Erfolg der Mannschaft. Das haben wir jetzt wieder gesehen.“

Dass der FCM sich darauf festgelegt hat, Neuzugänge erst nach der Saison bekanntzugeben, hält der Coach noch immer für richtig. „Wir spüren intern keine Unruhe. Für die aktuelle Mannschaft ist es doch besser, als wenn ständig neue Namen genannt werden würden“, betont Härtel. „Wir dürfen uns bei aller Hektik im Umfeld jetzt nicht treiben lassen.“

Keine prominenten Neuzugänge

Auch beim Blick auf potenzielle prominente Neuzugänge nimmt der Trainer allen ambitionierten Vorstellungen mancher Fans den Wind aus den Segeln. „Wir werden sicherlich nicht die ganz spektakulären Transfers machen, weil wir es gar nicht können. Ein Blick auf die Verteilung der Fernsehgelder verdeutlicht das“, sagt er. „Der Weg, den die Aufsteiger Kiel, Regensburg und Duisburg jetzt in der 2. Bundesliga gegangen sind, hat sich aber auch als erfolgreich herausgestellt. Sie sind vor allem über die Geschlossenheit gekommen. Kiel spielt sogar um den Aufstieg in die 1. Bundesliga.“

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