Kaiserslautern l Grundsätzlich war der Coach mit der Verteidigung seiner Mannschaft zufrieden - beim Gegentor allerdings überhaupt nicht. Die Stimmen zum Spiel:

FCM-Trainer Stefan Krämer: "Beim Gegentor waren wir zu offensiv, leider völlig ohne Not. Es war nämlich nicht notwendig, in dieser Szene die Restraumverteidigung aufzumachen. Da haben wir uns leider ein Eigentor geschossen. Großes Kompliment dann aber an die Mannschaft, wie sich sich zurückgekämpft hat. Wir sind körperlich sehr gut drauf und in der Lage, ein solches Spiel dann nicht zu verliren. Unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Mit etwas Matchglück hätten wir auch gewinnen können. Es gibt viele Sachen, die vernünftig waren, aber auch viele Sachen, an denen wir noch arbeiten müssen."

FCK-Trainer Boris Schommers: "Am Ende einer turbulenten Woche müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir hatten uns vorgenommen, erst einmal Stabilität hineinzubekommen. Wir wollten nicht passiv, sondern stabil verteidigen. Zunähst gab es für beide Teams wenig Chancen. Magdeburg verteidigt seit Wochen sehr gut. Ich fand es mutig, dass die Mannschaft versucht hat, spielerische Lösungen zu finden. Das hat nicht immer funktioniert, ich fordere es aber ein. Nach dem Tor wurden wir aus meiner Sicht zu passiv. Dass wir durch eine Standardsituation einen Treffer kassiert haben, ist bitter."

FCM-Verteidiger Timo Perthel: "Es ist tragisch, wir lassen einmal etwas zu und kassieren gleich ein Gegentor. Es ist wie verhext. Eigentlich haben wir gut verteidigt, wir müssen aber die Konter besser ausspielen, die Außenspieler besser einsetzen. Wir müssen an der Balance arbeiten."

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