Bülter wieder dabei, FCM vor Kurz-Camp

Wie FCM-Trainer Stefan Krämer bereits angedeutet hat, ist Marius Bülter am Montag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Der 26-Jährige musste seit Sonnabend pausieren, da er einen Schlag auf die Patellasehne abbekommen und deshalb beim ersten Testspiel gegen Piesteritz gefehlt hatte.

Am Donnerstag geht es in ein Kurz-Trainingscamp, das genaue Ziel hält der FCM noch zurück. „In diesen zwei Tagen wollen wir unter uns sein und uns ganz auf die Mannschaft konzentrieren“, erzählt Maik Franz. Zudem stehen teambildende Maßnahmen auf dem Programm, damit die Neuzugänge schnell integriert werden.

Das Trainingscamp wird mit zwei Testspielen abgeschlossen. Am Sonnabend ab 13.30 Uhr steht in Neustrelitz zuerst die Partie gegen den Berliner AK 07 an, danach geht es gegen die TSG Neustrelitz.

Magdeburg l Zu- oder Absage? Diese Frage entschied sich für Kianz Froese, Testspieler beim 1. FC Magdeburg, am Montag nach der morgendlichen Trainingseinheit. „Kianz, du weißt, wo du hin musst?“, fragte Trainer Stefan Krämer den Mittelfeldspieler noch, bevor es ins Büro von Sportchef Maik Franz ging. Nach dem Gespräch dort stand fest: Froese tritt die Rückreise nach Kanada an. Beim FCM hat sich für den 23-Jährigen keine Tür aufgetan.

Für FCM-Sportchef Maik Franz gab es dafür einen ausschlaggebenden Grund: „Er ähnelt den Spielern, die wir bereits haben, zu sehr. Wir suchen einen anderen Spielertyp“, erklärt er. Wie der genau aussehen soll, da will sich Franz jedoch nicht in die Karten schauen lassen. Wohl auch, um zu vermeiden, dass eine möglicher Neuzugang letztlich stetig mit diesen Aussagen konfrontiert wird.

FCM-Trainer fordert Torgefahr

Fest steht jedenfalls: Froese brachte mit seinen Eigenschaften – „er ist ein ‚Box-to-Box‘-Spieler, geht also vom eigenen Sechzehner bis zum anderen, hat Offensivdrang und ist lauffreudig“ – nicht das gewünschte Profil mit. Beziehungsweise nicht das komplette. Denn: „Da haben wir ja bereits Spieler, die das so ausfüllen können“, meint Franz. Und verweist auf Rico Preißinger, Charles Elie Laprevotte, Jürgen Gjasula sowie Björn Rother.

Trainer Stefan Krämer hatte nach dem ersten Testspiel zudem besonders die Torgefahr als wichtiges Kriterium hervorgehoben. „Acht bis zehn Tore müssen von der Position schon fallen“, stellt Krämer klar.

Verpflichtung mit Potenzial

Eine offene Planstelle ist also weiterhin zu besetzen. „Und da wollen wir einen Spieler, der das Potenzial hat, uns direkt besser zu machen“, sagt Franz. Eine Verpflichtung, nur um den Kader zu erweitern, wird es nicht geben. Und dass jemand im offensiven Mittelfeld dazukommt, ist außerdem kein Muss. „Wir haben bei der letzten Planstelle keinen Druck, da wir bereits auf jeder Position doppelt besetzt sind. Und der Spieler, den wir holen, muss nicht zwangsläufig im offensiven Mittelfeld auflaufen“, sagt Franz.

Einzig auf der Torhüter-Position, für die Alexander Brunst und Morten Behrens vorgesehen sind, ist weiterer Zuwachs ausgeschlossen. „Alexander und Morten konkurrieren um den Stammplatz. Als dritter Torhüter wird der U-19-Torwart hinzustoßen“, betont Franz. Im Vorfeld des Saisonauftakts war ja zuerst noch kommuniziert worden, dass zwei neue Torhüter zur Mannschaft kommen. Allerdings wollen die Verantwortlichen auch vermeiden, dass ein dritter Torhüter, wie zuletzt Mario Seidel, ausschließlich auf der Bank sitzt.

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