Magdeburg l Acht Siege und zwei Niederlagen – die Zwischenbilanz des FCM hätte zu diesem Zeitpunkt kaum besser sein können. Zu Hause hat der Club bisher noch gar keinen Punkt abgegeben.

Als Geschäftsführer Mario Kallnik in der Volksstimme ankündigte, über neue Ziele nachzudenken, wenn die angestrebten 45 Punkte bereits zur Winterpause erreicht werden sollten, wirkte diese Marke noch weit weg. Nach zehn Spieltagen muss man allerdings sagen, dass 45 Punkte in noch zehn ausstehenden Partien bis zum Jahresende durchaus realistisch sind. „24 Punkte nach zehn Spielen sind überragend. Wir haben eine sehr, sehr gute Ausgangsposition“, freute sich Härtel.

Der Coach warnte aber auch: „Es ist ein sensationeller Start, aber es ist eben nur ein Start. Wir haben noch viele Aufgaben vor uns und dürfen uns nicht ausruhen. Das Spiel in Aalen hing am seidenen Faden. Der FSV Zwickau hatte im Spiel zuvor seine Chancen beim 3:1 genutzt. Wenn Aalen gegen uns in Führung geht, ist es in dieser Liga immer schwer, zurückzukommen.“ Härtel gefiel, dass seine Mannschaft beim VfR ruhig blieb und am Ende noch durch Tobias Schwede zuschlug.

1. FC Magdeburg schlägt SC Paderborn 1:0

Magdeburg (ma) l Der 1. FC Magdeburg setzt sich in der 3. Liga gegen den Tabellenführer SC Paderborn 07 mit 1:0 durch. Stürmer Christian Beck markierte sein erstes Saisontor und führte den FCM damit zum Sieg.

  • Die Entstehung von Christian Becks Kopfballtor, dem Siegtreffer für den 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

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  • Christian Beck, Stürmer des 1. FC Magdeburg, setzt sich gegen SC Paderborns Verteidiger durch und kommt zum Kopfball-Abschluss. Foto: Eroll Popova

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  • Christian Beck vom 1. FC Magdeburgs trifft gegen Tabellenführer SC Paderborn. Foto: Eroll Popova

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  • Die Mannschaftskameraden vom 1. FC Magdeburg jubeln mit Christian Beck. Foto: Eroll Popova

    Die Mannschaftskameraden vom 1. FC Magdeburg jubeln mit Christian Beck. Foto: Eroll Popova

  • SC Paderborns Lukas Boeder grätscht gegen Mittelfeldspieler Tobias Schwede vom 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

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  • Der Außenverteidiger des 1. FC Magdeburg, Michel Niemeyer, im Laufduell mit SC Paderborns Ben Zolonski. Foto: Eroll Popova

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  • Stürmer Sven Michel vom SC Paderborn behauptet  im Zweikampf mit Christian Beck vom 1. FC Magdeburg. Foto: Eroll Popova

    Stürmer Sven Michel vom SC Paderborn behauptet im Zweikampf mit Christian Beck vom 1. FC Ma...

Unter dem Strich kann Härtel nicht nur mit dem bisherigen Saisonverlauf, sondern auch mit der Entwicklung zahlreicher Neuzugänge zufrieden sein. Das gilt vor allem für Philip Türpitz in der Offensive sowie Björn Rother und Dennis Erdmann in der Defensive. „Philip löst Situationen, in denen wir zuvor manchmal den Ball verloren haben. Seine individuelle Klasse hilft uns enorm. Davon leben wir“, sagte Härtel, der auch Andreas Ludwig lobte, der bisher häufig auf der Bank saß, in Aalen aber erstmals durchspielen durfte. „Andreas ist ein ganz anderer Fußballer als die anderen Jungs, die wir haben. Er hat es in Aalen sehr ordentlich gemacht. Überragend war es noch nicht, weil er die Pässe in die Offensive manchmal zu schnell gespielt hat“, sagte er zwar, ergänzte aber: „Er hat die Qualität, uns voranzubringen. Andreas hat ein paar Sachen angenommen, ist mittlerweile deutlich aktiver und aggressiver im Spiel gegen den Ball. Das ist ein Prozess, der noch nicht zu Ende ist.“

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Neuzugänge

Auch weitere Neuzugänge wie Florian Pick, Steffen Schäfer, Mario Seidel und Felix Lohkemper hätten den nächsten Schritt gemacht, Torhüter Alexander Brunst kämpft sich nach seiner Verletzung gerade wieder zurück und brennt auf sein Pflichtspieldebüt für den FCM. „Wir sind mit der Gesamtsituation momentan zufrieden“, so Härtel. „Wenn es Ausfälle gibt, ist das auch immer eine Chance für die Spieler, die reinkommen, sich zu beweisen.“

Für Schäfer hatte er allerdings auch ein paar kritische Worte parat. „Es ist bei Stefan noch deutlich Luft nach oben, wenn es um die Aggressivität und das Kopfballspiel geht. Es gab in Aalen ein paar Situationen, in denen er etwas fahrlässig war.“ Schäfer lief in dieser Saison bisher dreimal auf, zum Auftakt in Großaspach und zuletzt gegen Paderborn und in Aalen.

So sehr sich der Coach über den Zwischenstand freute, so schnell richtete er den Blick direkt nach vorne. „Wir sind nicht satt, nicht müde und wollen gegen Jena ein ordentliches Spiel machen“, sagte er. „Jena hat zuletzt durch den dreckigen Punkt gegen Meppen, das Remis in Würzburg sowie den Sieg gegen Münster Fahrt aufgenommen.“ Meinung

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