Magdeburg l Nach seinem Innenmeniskusriss im linken Knie und einer folgenden Operation Anfang Mai nutzte er die Sommerpause, um die Verletzung auszukurieren und rechtzeitig zum Start am kommenden Mittwoch (10 Uhr) wieder fit zu sein. „Eigentlich hatte ich diesmal keine Pause. Ich war eine Woche an der Ostsee. Dort war es entspannt“, sagt Hammann. Nach der Operation standen zunächst zwei Wochen Physiotherapie auf dem Programm. Danach ging es darum, über Läufe die Grundlagenausdauer wieder zu verbessern. Seit fünf Tagen konzentriert er sich auf intensivere Läufe und die Einheiten mit Keller.

Glück im Unglück

Das Timing hätte trotz des Ärgers über die Verletzung aber kaum besser sein können, da der Allrounder kaum etwas vom Spielbetrieb verpasst. „Ich konnte mich gut darauf konzentrieren, dass ich wieder fit werde. Ich denke, dass ich ganz normal am Mittwoch mit der Mannschaft den Laktattest machen werde. Danach schauen wir dann, ob ich voll ins Teamtraining einsteigen kann. Sollte das Knie bei bestimmten Belastungen reagieren, würde ich noch mal individuell mit Dirk trainieren. Bisher habe ich aber keine Schmerzen“, so Hammann.

Reha-Einheiten mit Keller beinhalten immer auch die gefürchteten Treppenläufe in der MDCC-Arena. Da musste auch der 30-Jährige am vergangenen Mittwoch durch. „Dort habe ich Aufgänge kennengelernt, von denen ich bisher gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt“, sagt er und lacht.

Freude auf den Ball

Ganz besonders freut sich Hammann wieder auf den Ball. Gestern machte er schon einzelne Übungen. „Sechs Wochen ohne Ball waren hart. Es ist schön, wenn es damit dann auch wieder richtig losgeht“, betont er.

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