Bernburg l Der gebürtige Magdeburger Dirk Heyne, der mittlerweile in der Torwartschule des Hamburger SV arbeitet und zudem den Regionalligisten Eintracht Norderstedt trainiert, musste in Bernburg viele Hände schütteln und Autogramme geben.

Besondere Atmosphäre

Mit seiner Mannschaft spielte er am Wochenende gegen den Regionalligisten Germania Halberstadt (1:0) und gegen Ex-Verein 1. FC Magdeburg (1:2). „Die Atmosphäre ist für die Spieler etwas Besonderes“, sagte Heyne. „Wir haben gegen zwei super Gegner gespielt. Es bringt uns mehr, wenn wir gegen solche Mannschaften spielen. Sonst treffen wir fast immer auf die gleichen Teams aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Da halten sich die Erkenntnisse dann natürlich in Grenzen.“

Über den Zweitliga-Aufstieg des Clubs freute sich der Trainer, der beim FCM von 2003 bis Ende 2007 an der Seitenlinie stand. „Natürlich habe ich mich mitgefreut. Mit den richtigen Mitteln hat es geklappt“, sagte er.

2007 knapp am Aufstieg vorbei

Im Sommer 2007 stand der FCM schon mal vor diesem Schritt und scheiterte mit Trainer Heyne auf der Zielgeraden nach einem 1:1 zu Hause gegen den FC St. Pauli hauchdünn am Zweitliga-Aufstieg.

Wegen seiner Tätigkeiten findet er kaum Zeit, Partien in der MDCC-Arena zu verfolgen. „Es ist Jahre her, dass ich im Stadion war“, so Heyne. „Es ist leider nicht um die Ecke. Wenn ich auf der A 7 und A 2 unterwegs bin, dauert es von Hamburg nach Magdeburg momentan fast zwei Tage.“

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