Magdeburg l Grund waren die deutlich lichteren Reihen und das Desinteresse am Finale. FCM-Kapitän Marius Sowislo kritisierte: „Ich habe den Eindruck, dass das Pokalspiel von manchen nicht mehr ernst genommen wird. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Respekt erhofft.“

Rund 7000 Zuschauer werden erwartet

Sowislo betonte, dass dieser Rahmen gewürdigt werden sollte. Auch wenn nur bis zu 7000 Zuschauer und damit deutlich weniger als bei einem durchschnittlichen Drittligaspiel erwartet werden, sei der Landespokal etwas Besonderes. „Ein Pokalsieg bleibt – im Gegensatz zu anderen Dingen“, sagte der Kapitän.

Auch wenn das Endspiel rein fußballerisch gesehen klar für den FCM spricht, auf der Trainerbank nimmt beim VfB Germania Halberstadt mit Andreas Petersen jemand Platz, der „Pokal kann“. Der 56-Jährige holte den Pott dreimal: 2013 und 2014 mit dem FCM und nach seinem Wechsel zum BSV Rehden ein zweites Mal in 2014, weil das Finale gegen FT Braunschweig erst in der neuen Saison gespielt wurde. Dazu stand er mit dem VfB Germania 2010 und mit Neustrelitz 2015 im Endspiel.

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Petersen hofft auf vierten Pokalsieg

Jetzt strebt er den vierten Sieg an. „Ich bin Realist, aber gleichzeitig auch Optimist“, so Petersen, der die Landeshauptstädter klar in der Favoritenrolle sieht. „Die Mannschaft wird brennen, ein Trost für den verpassten Aufstieg – den man ja auch selbst verbockt hat – muss her. Wer denkt, der FCM lässt sich nach dem knapp verpassten Relegationsplatz gehen, der irrt gewaltig.“

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