Berlin l Wenige Stunden nach dem Heimspiel von Eisern Union in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den SV Sandhausen (2:0) am Sonnabend kam es zu einer tödlichen Messerattacke auf einen jungen Union-Fan. Den Vorfall bestätigte Eisern Union am Montag auf seiner Webseite. Zuvor hatten bereits Berliner Medien darüber berichtet.

FCM-Ligakonkurrent Union trauert um seinen getöteten Fan. „Wir sind schockiert und fassungslos über den tragischen Tod dieses jungen Menschen“, erklärte  Union-Präsident Dirk Zingler der Mitteilung zufolge. „Angesichts einer solchen Tragödie teilen wir Unioner die Trauer und den Schmerz der Angehörigen. Der Familie des Opfers wünschen wir viel Kraft in diesen schweren Stunden und werden versuchen ihr zu helfen, die Last dieses Unglücks zu tragen.“

Der 19-Jährige war auf einem Parkplatz im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg von einem bislang unbekannten Täter mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Trotz einer Notoperation im Krankenhaus erlag er in der Nacht zum Sonntag seinen Verletzungen. Wie der Berliner Kurier berichtet, fühlte sich der Täter provoziert, weil das Opfer Sachen von Eisern Union trug.

Der 1. FC Union Berlin hat am Montag alle Veranstaltungen des Vereins in dieser Woche abgesetzt - darunter ein Fantreffen und den Neujahrsempfang.