Wernigerode (isi) l Die Realisierung der geplanten „Skiarena Harz“ in Schierke stellt die Wernigeröder Stadtverwaltung vor große Herausforderungen.

Zwar ist mit der Winterberg Schierke GmbH ein Investor gefunden worden, der 15 Millionen Euro in den Bau des Ski- und Wandergebietes stecken will. Doch die Stadt ist für die Schaffung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Winterberg zuständig, inklusive der Installation der Beschneiungsanlage. Im Wernigeröder Rathaus wird dafür derzeit mit gut acht Millionen Euro netto und einer bis zu 90-prozentigen Förderung durch das Land kalkuliert.

„Die Finanzierung des städtischen Eigenanteils von rund einer Million Euro ist noch nicht hundertprozentig gelöst“, informierte Wirtschaftsförderer Rüdiger Ganske im Bauausschuss. Parallel würden komplizierte Prüf- und Genehmigungsverfahren laufen. Das größte Problem sei der „unglaubliche“ Zeitdruck, so Ganske. Die Investorengruppe will die Skiarena nämlich bereits zum 16. Dezember 2016 eröffnen.

Die Fachausschüsse haben bereits grünes Licht für das Großprojekt geben. Am Donnerstag, 17. September, entscheidet der Wernigeröder Stadtrat über einen Vertragsabschluss mit der Winterberg Schierke GmbH.