Am Wochenende unterlagen die Red Devils dem amtierenden Deutschen Meister vom UHC Sparkasse Weißenfels mit 4:6. Das Harzer Bundesligateam lief stets einem knappen Rückstand hinterher, kämpfte sich immer wieder heran, hatte aber kein Glück im Abschluss und zugleich ein wenig Pech in der Defensive.

Wernigerode (mvo/fbo). Nach 60 temporeichen, dramatischen und hochklassigen Minuten unterlagen die aufopferungsvoll kämpfenden teuflischen Hausherren mit 4:6. Mit ein wenig mehr Glück hätte die Partie auch einen anderen Ausgang haben können. "Wir hatten viel Pech im Abschluss und haben zwei unnötige Gegentore, davon ein Eigentor, eingefangen. Mit ein wenig mehr Glück in der Offensive und Defensive hätten wir den Serienmeister schlagen können. In einem Spitzenspiel muss einfach alles passen, da darf man sich eigentlich gar keine Fehler erlauben. Dennoch sind wir nicht unzufrieden mit der Leistung. In zwei Wochen steht bereits im Pokal-Achtelfinale die Revanche an, dort werden wir die Weißenfelser erneut bis an ihre Leistungsgrenze fordern", so Trainer Peter Gahlert.

Zunächst gerieten die Red Devils durch einen schnellen Doppelschlag mit 0:2 in Rückstand. In der 14. Minute verkürzten die Hausherren im Zuge eines Überzahlspiel durch Robert Müller zum 1:2. Mit dem Gefühl dem Ausgleich sehr nah zu sein, erhöhten die Weißenfelser dank eines blitzartigen Konters auf 1:3.

Genau 30 Sekunden nach Wiederanpfiff des zweiten Drittels sorgte Juha-Pekka Kuittinen nach Vorlage von Tommi Kivilehto für das 2:3. Erneut antworteten die Saalestädter mit zwei Toren. Zu Beginn des letzten Drittels kämpften sich die Red Devils durch schön herausgespielte Treffer von Jarno Savolainen und Raiko Krüger auf 4:5 heran. Erneut schien es, dass die Teuflischen den Hebel umlegen und das Spiel zu ihren Gunsten gestalten können. Doch unmittelbar nach den beiden Anschlusstreffern brachten sich die Red Devils mit einem unglücklichen Eigentor wieder mit zwei Toren in Rückstand. Beide Teams boten den 280 Zuschauern heiß umkämpfte Schlussphase. Die Weißenfelser schaukelten aber den knappen Sieg und drei Punkte nach Hause.

Torfolge: 0:1 Mikko Reuna (04:34), 0:2 Thomas Händler (04:54), 1:2 Robert Müller (13:26), 1:3 Robert Brückner (18:03), 2:3 Juha-Pekka Kuittinen (20:30), 2:4 Thomas Händler (26:48), 2:5 Robert Brückner (36:09), 3:5 Jarno Savolainen (41:12), 4:5 Raiko Krüger (43:43), 4:6 Eigentor (44:38);

Strafen: Erben (UHC, 2 min.), Savolainen (WR, 2 min.), Kuittinen (WR, 2 min.), Koskinen (UHC, 2 min.), Siede (UHC, 2 min.), Kuittinen (WR, 2 min.);

Schiedsrichter: Döring/Kalow (Genthin).