Braunlage (rko/fbo). Mit einer knappen Niederlage kehrten die Harzer Wölfe vom dritten und vorletzten Vorrundenspiel des Eishockey-Oberliga-Pokals Nord-Ost aus Berlin heim. Beim ECC Preussen mussten sich die Braunlager vor 128 Zuschauern mit 2:4 (0:0, 1:3, 1:1) geschlagen geben. Durch den Sieg sicherten sich die Bundeshauptstädter vorzeitig den zweiten Gruppenplatz. Der erste Platz ist den Saale Bulls aus Halle nicht mehr zu nehmen, sie deklassierten im Parallelspiel den Rostocker EC mit 12:3.

Es entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Beide Teams versuchten, den Gegner früh zu stören, große Torchancen blieben in den ersten Minuten allerdings Mangelware.

Auch im Mittelabschnitt sollte die Partie zunächst torlos bleiben. Dann aber brach Michele Meridian (30.), bestens bedient von Garthe, den Bann und brachte die Wölfe in Führung. Die Berliner antworteten auf den Rückstand mit verstärkten Angriffsbemühungen. In den letzten fünf Minuten bis zur Drittelpause drehten die Preussen die Partie. Erst markierte Christopher Scholz (36.) den Ausgleich, dann brachte Kim Krüger (37.) die Hausherren per sehenswerter 30 Sekunden vor Drittelende erhöhten die Berliner auf 3:1. Mit Beginn des Schlussdrittels drängten die Wölfe auf den Anschlusstreffer – mit Erfolg. Nach starker Vorarbeit von Erik Pipp vollstreckte Christian Schock aus der Nahdistanz (45.). Zu mehr sollte es aber nicht reichen. Berlins Daniel Just traf in der 52. Minute zum 4:2.

Etwas geknickt war Spielertrainer Garthe: "Die Leistung der Mannschaft war eigentlich in Ordnung. Es war ein enges Spiel, bei dem wir etwas Pech im Abschluss hatten."

Tore: 0:1 Meridian (29:47), 1:1 Scholz (35:01), 2:1 Krüger (36:19), 3:1 Reuter (39:34), 3:2 Schock (44:14), 4:2 Just (51:05);

Strafen: ECC Preussen Berlin 14 – ESC Harzer Wölfe 8;

Zuschauer: 128.