Wernigerode (ige). Mit einer herben 37:26-Niederlage kehrten die Handballer des HV Wernigerode vom Auswärtsspiel der Sachsen-Anhalt-Liga bei der SG Spergau heim. Dabei stieß Trainer Maik Lange einmal mehr die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft in die hohe Niederlage fügte, mächtig auf.

Allerdings muss den Wernigerödern zu Gute gehalten werden, dass mit Thomas Kirchhof, Sebastian Liebscher, Marcel Berge und Matthias Köhler wichtige Spieler ausfielen. "Vor allem in der Abwehr, wo unser kompletter Mittelblock fehlte, waren die Ausfälle nicht zu kompensieren", so Lange.

Zu allem Überfluss verletzte sich Torjäger Norman Hoffmann bereits in der zweiten Minute am Sprunggelenk und konnte die Partie nicht mehr fortsetzen. Sichtlich geschockt von diesem neuerlichen Rückschlag, geriet der HV Wernigerode schnell mit 0:3 in Rückstand. Dank eines starken Marcel Völkel, der in der ersten Halbzeit sechs Tore erzielte, kämpfte sich der HVW wieder auf 8:6 heran (10.). Bis zehn Minuten vor der Pause hielten die Wernigeröder das Geschehen offen, ehe zahlreiche Ballverluste und eine schwache Abwehrarbeit bereits zur Pause einen vorentscheidenden 20:14-Rückstand herbeiführten.

Auch die lautstarke Kabinenpredigt verfehlte ihre Wirkung, stattdessen baute die SG Spergau ihren Vorsprung auf 25:15 aus. Einzig dem starken Keeper Michael Feldmann hatten es die Wernigeröder zu verdanken, dass der Vorsprung im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nicht weiter anwuchs.

"Es ist schon sehr ernüchternd, dass die Niederlage wiederum so deutlich ausfiel. Wir hatten keine Chance, Spergau war uns in allen Belangen überlegen", resümierte HVW-Coach Maik Lange.

HV Wernigerode: Wisotzky, Feldmann - Uhlmann (5), Eicken (7), Ahlsleben (2), Poetzsch (4), Nierlein (1), Meißner (1), Völkel (6), Hahn, Kaufmann, Karau, Hoffmann.