Magdeburg - Mit dem Bau des Magdeburger Tunnels befasst sich heute das Oberverwaltungsgericht Magdeburg. Dabei geht es um drei Klagen gegen das fast 60 Millionen Euro teure Projekt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes. Die Stadt will den Verkehr in der Ernst-Reuter-Allee entlasten. Durch den Tunnel soll Autoverkehr gelenkt werden. Eine Ebene darüber ist für Straßenbahnen, Radfahrer und Fußgänger vorgesehen. Hintergrund ist, dass mehr als 100 Jahre alte Eisenbahnbrücken im Zuge des Ausbaus des Eisenbahnknoten Magdeburg dringend erneuert werden müssen. Im Zuge dessen ist der Tunnel geplant, der unter den Eisenbahnbrücken verläuft. Bisher ist die Trasse unter den Brücken ein Nadelöhr.