Washington l Die allgemeine Freude über die Wahlniederlage von Donald Trump ist bekanntermaßen verbreitet - im Sinne von Freude auf künftige Abwesenheit von notorischer Behaupterei, Rüpelei und unerfreulicher Mischung aus Dummheit, Dreistigkeit und allgemeiner Arroganz.

Noch mehr und spezieller als die meisten freut sich US-Schauspieler Alec Baldwin – obwohl er damit ein einträgliches Langzeit-Engagement einbüßt: „Ich glaube nicht, dass ich jemals so überglücklich war, einen Job zu verlieren“, schrieb der 63-Jährige auf Twitter. Baldwin war in der CNN-Show „Saturday Night Live“ als Trump-Imitator außerordentlich gut beschäftigt. Vermutlich hatte er Angst, selbst zunehmend zu vertrumpen, wo er doch Woche für Woche Präsidenten inklusive aller seiner ziemlich speziellen menschlichen Qualitäten verkörpern musste.

Zu seinem Ausstieg als Show-Trump drohte Baldwin noch ebenso vorbildgerecht wie augenzwinkernd in die Kamera. „Wir sehen uns vor Gericht“.