Berlin (dpa/tmn) - Wer es an Silvester richtig krachen lassen möchten, sollte den Neujahrstag besser ohne Auto planen. Denn Alkohol wird unterschiedlich schnell abgebaut.

Und die Faustformel, nach der ungefähr 0,1 Promille pro Stunde abgebaut werden, sei keine sichere Grundlage zur Feststellung der Fahrtauglichkeit, warnt der Auto Club Europa (ACE). Er rät sogar strikt von Versuchen ab, die verbliebene Restalkoholmenge selbst zu errechnen.

Wenn ohnehin klar ist, dass es spät wird und viel Alkohol fließt, sei es besser, die Heimfahrt an Neujahr mit Taxi, Bus, Bahn oder einer bereits vorher organisierten Mitfahrgelegenheit anzutreten. Denn mit Restalkohol am Steuer erhöhe sich das Risiko fataler Unfallfolgen massiv, so der ACE. Alkoholisierten Fahrerinnen und Fahrern drohen zudem harte Strafen.

Wer ab 0,5 Promille erwischt wird, muss beim ersten Mal mit 500 Euro Geldbuße, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Aber auch wer schon mit 0,3 Promille durch unsicheres Fahren auffällt oder an einem Unfall beteiligt ist, muss Konsequenzen wie Führerscheinentzug, Punkten und Geldstrafen hinnehmen.

Der Abbau von Alkohol ist individuell verschieden und hängt von vielen Faktoren ab: Entscheidende Rollen spielen etwa das Körpergewicht, die Körpergröße und das Lebensalter, erklärt der ACE. Hinzu komme, welche Art und natürlich wie viel Alkohol konsumiert wurde.

Rechtliche Folgen von Alkohol am Steuer

ACE-Mitteilung