Berlin (dpa) - Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat im BBL-Pokal seine Chance auf die Titelverteidigung gewahrt. Die Berliner siegten bei den Telekom Baskets Bonn mit 90:82 (39:40). Die Partie musste Ende Oktober wegen sieben Corona-Fällen im Berliner Team verschoben werden.

Weitere Gruppengegner für Alba sind die EWE Baskets Oldenburg und die Basketball Löwen Braunschweig. Nur der Gruppensieger zieht ins Halbfinale gegen Göttingen ein. Beste Berliner Werfer waren Maodo Lo und Ben Lammers mit je 16 Punkten.

Bei Alba fehlten weiterhin Peyton Siva nach seiner Corona-Erkrankung und Louis Olinde (Leistenverletzung). Die Berliner erwischten aber auch ohne das Duo einen guten Start. Mit guter Defensivarbeit erspielten sie sich schnell eine 12:2-Führung. Doch danach häuften sich die Ballverluste und einige freie Würfe gingen daneben. Nach gut acht Minuten übernahmen die Gastgeber erstmalig die Führung (16:14).

Mit dem Vorsprung im Rücken kam Bonn nun offensiv in Fahrt. Und Alba bekam zusehends mit der harten Deckung der Gastgeber Probleme. Der Rückstand wuchs auf 18:27 an. Doch im zweiten Viertel hielten die Berliner auch körperlich wieder besser dagegen und kämpften sich bis zur Pause auf einen Zähler heran.

Nach dem Seitenwechsel holte sich Alba sofort die Führung zurück, aber es blieb eine hart umkämpfte Partie. 29 Sekunden vor dem Ende sorgte Lo mit zwei Freiwürfen zum 86:80 für die Entscheidung für Alba.

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