Bayreuth (dpa) - Nach dem Corona-Fall bei medi Bayreuth hofft der Basketball-Bundesligist, von nächster Woche an wieder mit dem kompletten Kader trainieren zu können.

Wie die Oberfranken mitteilten, waren neben dem betroffenen US-Spieler vorsorglich weitere drei medi-Akteure vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt worden. Namen nannte der Verein nicht. Alle anderen Spieler seien bereits doppelt negativ getestet worden.

Der Bundesligist hofft, Ende dieser Woche eine Freigabe des Gesundheitsamts zu bekommen, um dann wieder alle Spieler im Training zu haben. Den positiven Corona-Fall hatten die Bayreuther am 14. August publik gemacht. Die neue Ligasaison soll am 6. November starten.

Geschäftsführer Björn Albrecht zufolge war es nicht möglich gewesen, "von allen Spielern aus den USA einen aktuellen Covid 19 Test vor der Abreise nach Deutschland zu bekommen." Vier der fünf US-Amerikaner im Kader seien bei den Tests in den USA aufgrund fehlender Symptome abgewiesen worden. Eine Testung im Klinikum Bayreuth wurde nötig. "Das Gesundheitsamt hat dann die Kontakte der Spieler untereinander im Testbericht des Klinikums so gewertet, dass eine vorsorgliche 14-tägige Quarantäne notwendig wurde", erklärte Albrecht.

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