Braunschweig (dpa) - Der Abbruch beim Handball erhöht aus Sicht von Verantwortlichen im Basketball den Druck bei einer Fortsetzung der eigenen Saison.

"Wenn wir weiterspielen, muss das Konzept einwandfrei sein und darf keine Mängel haben", sagte Sebastian Schmidt, Geschäftsführer der Basketball Löwen Braunschweig, der Deutschen Presse-Agentur. Die 36 Clubs der 1. und 2. Handball-Bundesliga hatten mit großer Mehrheit beschlossen, die Spielzeiten wegen der Coronavirus-Pandemie abzubrechen. Zum deutschen Meister wurde der THW Kiel erklärt.

Vertreter der Basketball-Bundesliga und der Clubs wollen sich am 27. April wieder zusammenschalten, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Für den Braunschweiger Club-Chef muss eine Fortsetzung gesundheitlich, wirtschaftlich und sportlich sinnvoll sein. Das Überleben aller Teams sei entscheidend. Zudem müsse das Niveau von übertragenen Geisterspielen sichergestellt werden, um der Sportart nicht nachhaltig eher zu schaden.

Zuletzt hatte die Basketball-Bundesliga erwägt, die Spiele in nur wenigen Hallen auszutragen. "Man würde sich dann wohl einen Ort im Norden, einen in der Mitte und einen im Süden Deutschlands suchen", hatte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz dazu gesagt.

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