Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn der Gedanke normalerweise richtig ist: Einweg-Gesichtsmasken und Handschuhe aus Plastik zum Schutz vor dem Erreger Covid-19 sollten nicht in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne geworfen werden. Darauf weist der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hin. Sie sollten im Restmüll landen.

Die Verbandsmitglieder registrierten eine stetig wachsende Menge dieser Materialien in der Entsorgung und im Recycling. Und sie verursachten Probleme in der falschen Tonne, da es sich nicht um Verpackungsmaterialien handelt. Das ist jener Plastikmüll, der ein Produkt als Verpackung schützt - nur er darf in diesem Recycling landen.

Die Firmen berichteten, dass der hohe Gummianteil durch die Einweghandschuhe die Chargen aus den Gelben Tonnen und Säcken als Recyclingrohstoff unbrauchbar macht, erläutert BDE-Präsident Peter Kurth.

Der BDE-Experte bezieht sich konkret auf Produkte für den Privatgebrauch, für Schutzartikel aus den Krankenhäusern gelten besondere Regeln.