München (dpa/tmn) - Mentales Wohlbefinden ist am Arbeitsplatz zum Teil immer noch ein No-Go-Thema. Einer YouGov-Umfrage zufolge kann nur ein Drittel (34 Prozent) mit den Kollegen offen darüber sprechen. Mit dem Arbeitgeber kann sich ein Viertel (25 Prozent) der Befragten offen darüber austauschen.

Verständnis für psychische Probleme am eigenen Arbeitsplatz sieht den Ergebnissen zufolge nur knapp jeder Fünfte (23 Prozent). In etwa ähnlich viele (20 Prozent) gaben an, dass dem Arbeitgeber die mentale Gesundheit genauso wichtig sei wie physische Gesundheit.

Negativ auf das mentale Wohlbefinden wirkt sich besonders ein schlechtes Arbeitsklima aus. Das gab rund jeder Zweite (48 Prozent) in der Umfrage an. Es folgten die Faktoren Leistungsdruck (44 Prozent) und Desinteresse der Führungsebene (42 Prozent).

Im Auftrag des Berufsnetzwerks LinkedIn hat YouGov 1056 Berufstätige mit Festanstellung im März 2019 online befragt.