Blaulicht

In nur 90 Minuten: Polizei stellt in Magdeburg und Burg Drogen, Schlagring und Messer fest

Die Bundespolizei fahndet am vergangenen Mittwoch in einer Aktion verstärkt an Bahnhöfen und Zügen in und um Magdeburg. Dabei stellen die Beamten in nur wenigen Minuten gleich drei verbotene Gegenstände fest.

In Zügen und an Bahnhöfen zwischen Magdeburg und Burg stellten Bundespolizeibeamte in nur 90 Minuten drei Delikte fest. Symbolfoto:
In Zügen und an Bahnhöfen zwischen Magdeburg und Burg stellten Bundespolizeibeamte in nur 90 Minuten drei Delikte fest. Symbolfoto: dpa

Magdeburg/Burg (vs) - Im Rahmen von verstärkten Fahndungen der Bundespolizei, wurden innerhalb von nur wenigen Minuten drei verbotene Gegenstände festgestellt. Im Fokus der Beamten am 7. Juli: die Bahnstrecken Magdeburg - Stendal und Magdeburg - Burg.

14.15 Uhr. Ein 18-Jähriger wurde am Hauptbahnhof Magdeburg kontrolliert. Er führte ein Messer in seinem Rucksack mit, teilte die Polizei mit. Die Klinge war über elf Zentimeter lang und festehend - und somit nicht erlaubt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

15.30: Zwischen Biederitz und Burg ging den Beamten der Bundespolizei ein 26-Jähriger ins Netz. Der junge Mann führte ebenfalls ein Messer mit sich, das er nicht hätte tragen dürfen.

Nur sechs Minuten später trafen Bundespolizisten am Magdeburger Hauptbahnhof auf eine 36-Jährige. Sie fiel den Beamten auf und wurde von ihnen kontrolliert. In ihrem Rucksack verstaute sie nicht nur eine Dose mit einer "betäubungsähnlichen Substanz", sondern auch einen Schlagring.

Die Besitzer der Waffen müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitsstrafe rechnen. Der Fall der 36-Jährige hat zudem wegen Drogenbesitzes eine Strafanzeige zur Folge.