Wind entfacht Glutnester nach Waldbrand bei Wöbbelin

Von dpa
Der Schriftzug „Feuerwehr“ ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht.
Der Schriftzug „Feuerwehr“ ist auf einem Einsatzfahrzeug angebracht. Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Wöbbelin - Nach dem Waldbrand zwischen der Autobahn 14 und der Gemeinde Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) hat auffrischender Wind in der Nacht zum Sonntag neue Glutnester entfacht. Zudem kam es vermehrt zu Detonationen durch Munitionsaltlasten auf dem Gelände, wie der Landkreis am Sonntag mitteilte. Waldschneisen um die etwa neun Hektar große Brandfläche müssten weiter intensiv gewässert werden.

Die nur etwa 400 Meter davon entfernte Autobahn 14 zwischen dem Kreuz Schwerin und Ludwigslust sollte mindestens bis 18.00 Uhr aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben. Den Angaben zufolge waren 30 Feuerwehrleute mit Löschfahrzeugen und 20 sogenannten Beregnern im Einsatz. Das Feuer in dem Kiefernwald war am Freitagabend ausgebrochen. Im Laufe der Nacht zum Samstag hatten Einsatzkräfte es unter Kontrolle bekommen.