Berlin (dpa) - In dem Krimi "Voodoo Berlin" erzählt das Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter nach "Kopfjagd" einen zweiten Fall für das Sonderdezernat für "Tötungsdelikte mit fremdkulturellem Hintergrund" beim Berliner Landeskriminalamt.

Ein Dealer ist ermordet, die Leiche grausam zugerichtet worden. Die Polizei befürchtet einen Ritualmord, wenn nicht gar den Beginn einer Mordserie. So kommt der eigenwillige Ethnologe, der die Sonderkommission leitet, wieder zum Einsatz. Die Spuren führen ihn und seine Kollegin in die afrikanischen Gemeinschaften der Hauptstadt.

Gallert und Reiter nutzen die Recherchen der Ermittler, um ein weites Spektrum an Themen anzusprechen, von Flüchtlingselend und den Folgen der Kolonialzeit bis hin zu Genitalverstümmlung und Bandenkriminalität. Auch wenn es nicht immer gelingt, Klischees zu vermeiden, so bietet "Voodoo Berlin" doch spannende Lektüre mit vielen Überraschungen.

- Peter Gallert und Jörg Reiter: Voodoo Berlin, Emons Verlag, Köln, 352 Seiten, 14,95 Euro, ISBN 978-3-7408-0507-4.

Voodoo Berlin

Die stille Tochter

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