20 Jahre Christus-Pavillon auf historischem Klostergelände

Von dpa
Blick auf das Kloster Volkenroda mit dem Christus Pavillon.
Blick auf das Kloster Volkenroda mit dem Christus Pavillon. Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Volkenroda - Das Kloster Volkenroda aus dem 12. Jahrhundert mit dem modernen Christus-Pavillon hat sich zu einer vielbesuchten Begegnungsstätte entwickelt. Etwa 50.000 Besucher kämen jährlich auf das Klostergelände, die Mehrzahl besuche auch den Christus-Pavillon, sagte Pfarrer Albrecht Schödl am Samstag. Mit einem Konzert und einem Festgottesdienst wird am Wochenende das Jubiläum 20 Jahre Christus-Pavillon in Volkenroda (Unstrut-Hainich-Kreis) begangen.

Die ehemalige ökumenische Expo-Kirche von Hannover mit ihrer lichtdurchlässigen Glas-Stahl-Konstruktion war im August 2001 nach spektakulärem Umzug und Wiederaufbau in dem kleinen Nordthüringer Ort wiedergeweiht worden. „Der Pavillon sorgt für eine bundesweite Ausstrahlung in einer eher strukturschwachen Region“, sagte Schödl.

Der Reiz liege in der Kombination alter und neuer Architektur. Teile der Klosterkirche seien erhalten - es handelt sich dabei nach Angaben des Pfarrers um die älteste noch betriebene Zisterzienser-Kirche in Deutschland.

Allein im Gästehaus auf dem Klostergelände seien in den Vor-Corona-Jahren etwa 20.000 Übernachtungen jährlich gezählt worden, 40 Prozent von jungen Leuten. Während des Corona-Lockdowns in Thüringen musste auch das Gästehaus geschlossen bleiben. Jetzt empfange es aber wieder Besucher. Stets geöffnet sei der Pavillon für Gebete und Gottesdienste gewesen.

Genutzt wird das Klostergelände mit seinen Gebäuden für kirchliche Veranstaltungen, für Seminare, Weiterbildungen, kulturelle Angebote bis hin zu Festivals. Menschen können dort aber auch eine Auszeit verbringen. „Wir legen Wert auf ein vielseitiges Angebot, um viele gesellschaftliche Gruppen zu erreichen, vor allem aber die Jugend“, so der Pfarrer. In Planung sei derzeit eine Erweiterung um ein Begegnungshaus mit Seminarräumen.