339 Corona-Neuinfektionen: Inzidenz steigt auf 80,8

Von dpa
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird.
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird. Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Hamburg - Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 80,8 gestiegen. Dies teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit. Am Dienstag lag die Inzidenz noch bei 79,0. Demnach kamen am Mittwoch 339 Neuinfektionen hinzu, nach 198 am Dienstag. Vor einer Woche hatte es 304 Neuinfektionen gegeben, die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag da noch bei 90,4.

Nach einer anderen Berechnungsmethode des Robert Koch-Instituts (RKI) lag Hamburg bei der Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 68,2. Den höchsten Wert aller Bundesländer verbucht Nordrhein-Westfalen mit 114,3, den niedrigsten Sachsen-Anhalt mit 14,6.

Laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden Mittwochvormittag in Hamburg 43 Corona-Fälle intensivmedizinisch behandelt, 27 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Corona-Patienten in den Hamburger Krankenhäusern (Stand Dienstag) mit 112 an. Davon lagen 46 auf der Intensivstation.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg um zwei auf 1640. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt nach Angaben der Gesundheitsbehörde insgesamt 84 126 Infektionen nachgewiesen; etwa 79.900 Menschen gelten als genesen (Stand Mittwoch).

Nach RKI-Angaben sind einschließlich Dienstag 1.246.300 Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Von ihnen haben wiederum 1.130.687 Frauen und Männer auch schon ihre zweite Impfdosis erhalten.

Die Impfquote beträgt damit bei den Erstimpfungen 67,5 Prozent und bei den Zweitimpfungen 61,2. Hamburg liegt damit über dem Bundesschnitt und im Ländervergleich im vorderen Drittel.